42. Schwangerschaftswoche | © panthermedia.net /photobac

UPDATE 2017: 42.Schwangerschaftswoche: Wie bringen Sie Ihre Wehen in Schwung?

Mit der 42. Schwangerschaftswoche kommt jede werdende Mutter an das Ende einer spannenden Periode und schlägt zugleich ein neues Kapitel auf. Die Geburt steht kurz bevor. Mit der herannahenden Geburt kommen neue Ängste und Befürchtungen auf Sie zu. Was ist zu tun, wenn sich bis zur 42. Schwangerschaftswoche, die Geburt des kleinen Neuankömmlings noch nicht angekündigt hat? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Ängste überwinden und die Erfahrung der Geburt als Bereicherung wahrnehmen. Überdies geben wir Tipps, wie Sie Ihre Wehen auf Trab bringen.

Kündigt sich das Baby noch nicht an?

Sie befinden sich in der 42. Schwangerschaftswoche, die Geburt Ihres Babys lässt jedoch immer noch auf sich warten? An dieser Stelle wird die Geburt eingeleitet. Diese Phase sollte nicht länger als zwei Wochen überschritten werden, denn Ihre Plazenta ist dann zu alt, um Ihr Kind vollständig mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Darüber hinaus ist ein Kind fortan zu groß für eine natürliche Geburt. Geburten lassen sich über unterschiedliche Formen einleiten. Diese stehen jedoch alle unter der Kontrolle Ihres behandelnden Arztes. Eine normale Schwangerschaft umfasst insgesamt 40 Wochen; angefangen von der 1. SSW bin hin zur letzten. Kommt es zu leichten Verzögerungen von ein paar Tagen, ist dies allerdings noch kein Grund zur Sorge.  Die eigentliche Berechnung wird zwei Wochen vor der Befruchtung angesetzt. Diese ist am vorletzten Tag der Regelblutung festzumachen.

Wann ist der letzte Stichtag für Ihre Geburt?

Vorausgesetzt Ihre Werte sind weiterhin unauffällig und Ihrem Baby steht genügend Fruchtwasser zur Verfügung, warten Frauenärzte 10 – 14 Tage bis zur Einleitung der Geburt. Verändern sich jedoch die Werte oder die Herztöne, kann es zu einer augenblicklichen Einleitung kommen. Die 42. Schwangerschaftswoche stellt den Stichtag, zur Einleitung einer Geburt dar. Sie sollten sich mit dem herannahenden Stichtag mit dem Gedanken anfreunden, dass es zu einer künstlichen Einleitung kommen wird.

Natürliche Hilfsmittel nutzen

Sie haben jedoch die Möglichkeit, die eigene Geburt durch natürliche Hilfsmittel voranzutreiben. In diesem Stadium kann zum Beispiel Sex die herannahende Geburt begünstigen und Wehen auslösen. Eine Voraussetzung für eine natürliche Geburt ist reichlich Energie aufseiten der Mutter. Die Einschränkung der Energiezufuhr kann eine Geburt ebenfalls verzögern. Haben Sie sich gesund ernährt und sich über die gesamte Schwangerschaft fit gehalten, besteht kein Grund für Zweifel an Ihren Kräften.

Geburt einleiten: Was kommt auf Sie zu?

In den meisten Fällen kombinieren die Hebammen verschiedene Methoden miteinander, um eine Geburt auszulösen. Der künstliche Blasensprung kommt nur dann infrage, wenn Sie bereits Wehen haben und sich der Muttermund etwas geöffnet hat. Mit dem Sprung der Fruchtblase hat Ihr Baby die Möglichkeit, weiter ins Becken hinein zu rutschen. Auf diese Weise drückt einNeugeborenes auf den Muttermund und dieser kann sich besser öffnen. Als Leitformel gilt: Ihr Baby muss 24 Stunden nach einem künstlichen Blasensprung zur Welt kommen, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Haben Sie bereits Kinder bekommen?

Dann empfiehlt sich der Rizinus Cocktail, wie es hier geschrieben steht. Diesen gilt es, ausschließlich unter der Aufsicht eines Facharztes einzunehmen. Der Cocktail kann regelrechte Wehenstürme auslösen. Darüber hinaus gilt es den Muttermund zu untersuchen, denn dieser muss ebenfalls für eine herannahende Geburt bereit sein.

Das Hormon Prostaglandin

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass spezifische Hormone eine Geburt begünstigen und Wehen auslösen. In diesem Zusammenhang ist von Prostaglandin die Rede. Dieses Hormon wird in Tablettenform oder als Zäpfchen sowie als Gel in dem Muttermund gebracht. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Stunden ein. Hat sich bereits der Muttermund etwas geöffnet und treten noch keine Wehen ein, verabreicht ein Arzt zumeist eine Okytosin Infusion – diese löst die Wehen aus.

Unser Fazit – UPDATE 2017

  • In der Regel ist davon auszugehen, dass eine normale Geburt oftmals als weniger schmerzhaft und intensiv empfunden wird als eine eingeleitete Geburt.
  • Die normale Geburt orientiert sich an den körperlichen und physischen Bedingungen des Neugeboren und seiner Mutter und läuft in einem regulären Tempo ab.
  • Zu einer eingeleiteten Geburt kommt es schneller, der Muttermund sowie die Gebärmutter werden vom Arzt zur Mitarbeit gezwungen. Auf diese Weise treten die Wehen stärker und in kürzeren Abständen auf.
  • Besprechen Sie die einzelnen Schritte mit Ihrem Partner und dem behandelnden Arzt, um sich die Angst vor dem Einleiten einer Geburt zu nehmen.
  • Lassen Sie von Ihrer Hebamme Tipps für die Vorbereitung auf die Geburt mit auf den Weg geben.
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http://www.gofeminin.de/schwangerschaft/42-schwangerschaftswoche-d18455.html
http://www.familie-und-tipps.de/Frauen/Schwangerschaft/Schwangerschaftsverlauf/

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