Babyphone Test 2017 – Babyphone Vergleich und Erfahrungen

Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Kinder liegt uns am Herzen. Auch wenn wir nicht die ganze Zeit am Kinderbett stehen können, wollen wir doch ein Auge auf sie haben während sie schlafen. Babyphone dienen der akustischen Überwachung. So überträgt es jedes Geräusch aus dem Kinderzimmer und gibt uns die Möglichkeit einzugreifen, wenn das Baby weint.

Gerade viele junge Eltern sind überfordert mit der Auswahl eines Babyphone. Gibt es doch so viele technische Spielereien, die den Preis in die Höhe treiben. Ist es wirklich nötig, dass die Schlafdaten des Kindes aufgezeichnet werden? Ist das Baby nicht ausreichend überwacht, wenn nur die Geräusche übertragen werden? Wir zeigen euch die acht besten Babyphone, was ein Babyphone können muss und worauf ihr verzichten könnt.

Babyphone mit Tonübertragung

Das klassische Babyphone soll vor allem eines: Die Geräusche aus dem Kinderzimmer übertragen. Da eine Kamera am Babyphone nicht bei jedem Kind nötig ist, tut es auch die gute alte Audioübertragung, dank der man schon ab 50€ ein passables Babyphone finden kann. Es folgen unsere acht Favoriten.

Phillips Avent SCD501

-Anzeige-

 

Das Philips Avent SCD501*-Babyphone übermittelt Daten mittels DECT-Funkübertragung mit 1900 Mhz und durch die sensible Geräuscherkennung ist es auch für leise Babys geeignet. Das 6x11x3 cm große und 123 g schwere Babyphone kommt mit einem Nachtlicht und optischem Alarm, d.h. wenn Geräusche im Kinderzimmer erfasst werden, leuchtet der Elternpart auch. Somit ist es auch für lautere Umgebungen geeignet, in der ein Signalton oder eine Vibration nicht immer zu hören ist.

 

Dank der DECT-Übertragung werden Stimmen ohne Verzerrung übertragen und das bei einer Akkulaufzeit von 40,5 h. Die angegebene Reichweite von 300 m ist nur im offenen Außenbereich möglich und wird durch die Beschaffenheit von Wänden und Decken gemindert, sodass ihr euch im Haus maximal 50 m vom Kinderzimmer entfernen könnt. Allerdings gibt das Gerät sowohl ein Warnsignal ab, wenn man den Empfangsbereich verlässt, als auch wenn die Batterien schwach sind.

 

Eine Geräuschpegelanzeige zeigt euch, wie laut die Geräusche eures Kindes sind, also ob es nur kurz aufgewacht ist oder wirklich jemand nach ihm sehen muss. Die Elterneinheit wird mit Netzstrom betrieben, für den kabellosen Gebrauch können aber auch Batterien eingelegt werden.

 

Kosten: ca. 40€ (Stand 01/17)


Hartig+Helling Babyruf MBF 8181

-Anzeige-

 

Das Hartig+Helling Babyruf MBF 8181*-Babyphone nutzt eine FM Funkübertragung mit einem Frequenzbereich von 864 MHz. Die Ansprechschwelle ist um vier Stufen verstellbar, allerdings ist dieses Babyphone nicht für leise Babys geeignet, da es nicht die ganze Zeit aus dem Kinderzimmer sendet, sondern nur, wenn lautere Geräusche erfasst werden.

 

Faktencheck
Das Babyphone ist 5x11x3 cm groß, 61 g schwer und hat mit eingeschaltetem Nachtlicht eine Akkulaufzeit von 12,5 h. Da es nicht die ganze Zeit überträgt, soll es besonders strahlungsarm sein. Wie auch das Phillips Avent SCD501 schlägt es Alarm, wenn ihr den Empfangsbereich verlasst oder der Akku schwach ist. Es hat, laut Hersteller, eine Reichweite von 600 m, die aber auch hier nicht auf geschlossenen Raum übertragen werden können. Dann hat das Babyphone nämlich nur noch eine Reichweite von 30-50 m.

Dank Gegensprechfunktion könnt ihr euer Baby mit vertrauter Stimme von dem Nebenzimmer aus beruhigen, während ein integrierter Temperaturfühler die Raumtemperatur misst.

 

Kosten: ca. 67€ (Stand 01/17)


Reer Lyra

-Anzeige-

 

Das Reer Lyra* Babyphone funktioniert mit DECT-Funkübertragung bei einem Frequenzbereich von 1900 MHz. Die Gegensprechanlage ermöglicht es, das Baby in einem Umkreis von 300 m mit der vertrauten Stimme zu beruhigen. Diese 300 m sind aber wieder kritisch zu betrachten, da die Reichweite durch Decken und Wände gemindert wird. Allerdings ist auch dieses Babyphone nicht für leise Babys geeignet, da es sehr leise Geräusche nicht überträgt.

 

Das Babyphone hat eine Größe von 12x2x8 cm und ist 61 g schwer. Beim optischen Alarm zeigen leuchtende LED’s am Elterngerät auch in lauter Umgebung an, wenn Geräusche im Kinderzimmer wahrgenommen werden. Die Akkulaufzeit beträgt auch mit Nachtlicht 16,5 h.

 

Kosten: ca. 40€ (Stand 01/17)


Motorola MBP16

-Anzeige-

 

Das Motorola MBP16* überträgt Daten mittels in einem Frequenzbereich von 1900 MHz. Mithilfe der Gegensprechanlage könnt ihr euer Kind jederzeit und von überall aus beruhigen, solange ihr den Empfangsbereich nicht verlasst, der vom Hersteller mit 300 m auf freie Sicht angegeben wurde (also wenn sich nichts zwischen euch und eurem Kind befindet). Hindernisse mindern die Reichweite enorm. Damit die Verbindung nicht abbricht, gibt es eine automatische Warnung bei Reichweitenüberschreitung und niedrigem Akkustand.

 

Ein zusätzliches Feature ist der Eco-Modus, der einem beim Energiesparen und beim optimalen Ausnutzen der Akkulaufzeit hilft. Eine Schlafliedfunktion und ein Nachtlicht, die von der Elterneinheit gesteuert werden, helfen dem Kind zusätzlich beim Einschlafen.

 

Das 6x12x6 cm große und 97 g schwere Babyphone hat eine Akkulaufzeit von 10 h, eine integrierte Funktion zur Überwachung der Raumtemperatur und einen optischen Alarm, bzw. eine optische Geräuschintensitätsanzeige. Ein verschlüsseltes Signal sorgt für optimale Sicherheit, zudem soll es keine Störungen durch andere schnurlose Übertragungen geben.

 

Kosten: ca. 50€ (Stand 01/17)


Topcom Babytalker 3600

-Anzeige-

 

Beim Topcom Babytalker 3600* funktioniert die Übertragung mit DECT-Funkübertragung, bei einem Frequenzbereich von 1900 Mhz. Die Gegensprechfunktion ermöglicht es, das Baby aus der Ferne zu beruhigen. Ein optischer Alarm zeigt Geräusche zuverlässig, auch in lauter Umgebung an.

 

Faktencheck
Das 14x12x4 cm große und 149 g schwere Gerät hat eine stolze Akkulaufzeit von 70,5 h und warnt sowohl bei Reichweitenüberschreitung als auch bei schwacher Batterieleistung. Die Reichweite beträgt 300 m, auch hier wird diese aber durch äußere Einflüsse gemindert.

Eine Besonderheit an diesem Babyphone ist die eingebaute LED-Taschenlampe und die Zeitschaltuhr für Medizin oder Fütterung. Durch fernbedienbar einstellbare Schlaflieder oder Nachtlicht kann das Baby einfacher einschlafen.

 

Im Standby-Modus wird die Strahlung dank der sogenannten NEMO-Technologie auf Null reduziert.

 

Kosten: ca. 80€ (Stand 01/17)


Audioline Watch & Care V130

-Anzeige-

 

Das Audioline Watch&Care V130* Babyphone kommt mit FHSS-Datenübertragung und 2,4 GHz. Die Ansprechschwelle ist um fünf Stufen verstellbar, durch die Gegensprechanlage könnt ihr mit eurer Stimme direkt auf euer Baby einwirken.

 

Faktencheck
Das 9x14x10 cm große und 129 g schwere Babyphone hat einen integrierten Temperaturfühler, sowie optischen- und Vibrationsalarm. Die Akkulaufzeit beträgt 17 h, mit Videoübertragung sind es aber nur 12 h. Durch die sechs Infrarot-LED’s könnt ihr euer Kind auch im Dunklen im Augen behalten, ohne dass es durch störendes Licht aufgeweckt wird.

Der zweifache Zoom auf dem 2,4 Zoll großen Display sorgt dafür, dass euch nichts entgeht. Nachtlicht und sanfte Schlaflieder fördern zusätzlich Babys Schlaf. LED’s von grün bis rot signalisieren die Lautstärke des Babys, die auf bis zu 150 m, auch durch Wände, Fußböden und Decken übertragen wird.

 

Kosten: ca. 112€ (Stand 01/17)


Philips Avent SCD603

-Anzeige-

 

Auch das Philips Avent SCD603* überträgt mit FHSS und einem Frequenzbereich von 2,4 GHz. Aufgrund der sensiblen Audiosensoren ist es auch für leise Kinder geeignet.

 

Faktencheck
Das 8x14x8 cm große und 145 g schwere Babyphone hat eine Akkulaufzeit von 13,5 h ohne Videoübertragung. Mit Videoübertragung sind es 8,5 h. Das 2,4 Zoll große Farbdisplay mit Infrarot-Nachtsichtfunktion überträgt eine Reichweite von 150 m im Außenbereich und 30 m im Innenraum.

Durch einen Gürtelclip kann die Elterneinheit überall innerhalb des Empfangsbereiches mitgenommen werden und auch z.B. bei den täglichen Hausarbeiten getragen werden. Ein Bewegungs- und Audiosensor zeichnet jede kleine Bewegung auf. Nimmt die Baby-Einheit ein Geräusch wahr, schaltet sich die Videofunktion bei den Eltern automatisch ein, wird dann aber 20 Sekunden lang kein Geräusch mehr wahrgenommen, schaltet sich das Video-Display wieder aus.

Für die Sicherheit und das Wohlbefinden des Babys kann das Babyphone an der Wand montiert werden, spielt beruhigende Schlaflieder ab und schafft durch das integrierte Nachtlicht eine ruhige Atmosphäre.

 

Kosten: ca. 160€ (Stand 01/17)


Nuk Eco Control + Video

-Anzeige-

 

Das Nuk Eco Control + Video* Babyphone überträgt Daten ebenfalls mit FHSS in einem Frequenzbereich von 2,4 Ghz. Die Ansprechschwelle ist um fünf Stufen verstellbar, ein Temperaturfühler sorgt dafür, dass ihr die Temperatur im Kinderzimmer immer genau im Blick habt.

 

Faktencheck
Das 10x11x8 cm große und 215 g schwere Babyphone hat einen optischen- und Vibrationsalarm und eine Akkulaufzeit von 10, 5 h ohne Video. Mit Videoübertragung beträgt die Akkulaufzeit 5,5 h. Außer Haus hat dieses Babyphone eine Reichweite von 300 m, in geschlossenen Räumen 50 m.

Durch den Full Eco Mode gibt es im Standby-Modus keine hochfrequente Strahlung ab. Wie auch die anderen Babyphone hat das Nuk Eco Control + Video* eine Nachtsichtfunktion, einen Audio- und Bewegungssensor und eine Warnung bei Reichweitenüberschreitung. Der Vibrationsalarm meldet Babygeräusche, auch wenn die Audio- und Videoübertragung auf dem 2,8 großen Farbmonitor ausgeschaltet sind.

 

Kosten: ca. 145€ (Stand 01/17)


Vorteile eines Babyphone mit Kamera

  • für leise Babys geeignet: Genauste Überwachung
  • Atem kann überwacht werden
  • Eltern können immer sehen, was das Baby macht
  • sich des Wohlbefindens vergewissern können, ohne des Babys Schlaf zu stören

Nachteile von Babyphone mit Kamera

  • Strangulierungsgefahr durch Kabel (ohne Kabel: erhöhte Strahlung)
  • muss sehr nah am Kind montiert werden → Verletzungsgefahr bei nicht angemessener Montage

Risikofaktor Babyphone?

Risikofaktor Babyphone | © panthermedia.net / Arcady

Risikofaktor Babyphone | © panthermedia.net / Arcady

Beim Babyphone unterscheidet man zwischen analogem- und digitalem Funk. Der analoge Funk funktioniert ähnlich wie bei einem Walkie-Talkie: Man kann zwischen verschiedenen, unverschlüsselten Kanälen wählen und wenn man Pech hat, erwischt man auch mal den Babyphone-Funk des Nachbarn.

Die Sprachqualität ist zudem geringer. Der digitale Funk hingegen ist in der Sprachqualität deutlich besser und bezüglich der ständigen Übertragung zuverlässiger. Der digitale Funk steht allerdings aufgrund der ununterbrochenen und teilweise gefährlich hohen Strahlung in der Kritik.


Beim digitalen Funk wird meistens mit DECT gesendet, da diese Funkübertragung einen kristallklaren Sound und zuverlässige Übertragung bietet. Bei der, durch die DECT-Funkübertragung freigesetzten Strahlung unterscheidet man zwischen hochfrequenter und niederfrequenter elektromagnetischer Strahlung, auf die Kinder im Wachstum besonders empfindlich reagieren. 

Hochfrequente elektromagnetische Strahlung entsteht bei vielen Babyphonen die mit DECT senden. Niederfrequente elektromagnetische Strahlung entsteht im Umfeld von Steckdosen, wenn diese nicht geschützt sind. Vor beiden Strahlungsarten wird gewarnt, sie seien möglicherweise krebserregend. Besonders die niederfrequente elektromagnetische Strahlung soll bei Kindern das Risiko, an Leukämie zu erkranken, beträchtlich erhöhen.



Natürlich können wir auf das Babyphone nicht ganz verzichten, schließlich können wir nicht die ganze Nacht am Kinderbett sitzen. Es gibt aber ein paar Dinge, die ihr beachten könnt. Eines davon wäre, das Babyphone nicht in unmittelbare Nähe des Babys zu platzieren, denn je näher die Strahlungsquelle am Kind ist, desto stärker ist auch die Strahlung. Das ist bei einem Babyphone mit Kameraüberwachung oft aber nicht möglich, da die Kamera so nah wie möglich am Kind platziert werden muss, damit auf dem kleinen Bildschirm etwas zu erkennen ist. Bei wachsender Entfernung zur Geräuschquelle, also zum Kind, sinkt auch die Übertragungsqualität.

 

NEMO-Technologie
Wenn ihr ein Babyphone kauft, dann achtet auf den Begriff „NEMO-Technologie“. NEMO ist die Abkürzung für „No emission mode“. So wird die Strahlung eines Babyphone mit NEMO-Technologie (meistens im Standby-Modus) auf fast Null reduziert. Geräte, die die NEMO-Technologie nutzen, sind also sehr strahlungsarm und somit gesünder für das Kind und die gesamte Familie.

Was muss man beachten?

Während das klassische Babyphone allein für die Übertragung der Geräusche aus dem Kinderzimmer zuständig ist, so kommen neuere Modelle mit immer mehr Features, die bei weitem nicht alle nötig sind. Ist es wirklich nötig, den Atem des Babys zu überwachen während es schläft? Das gab es doch früher auch nicht. Sicher, nicht alle technischen Spielereien sind notwendig und doch gibt es ein paar wichtige Dinge, die ihr beachten solltet:

Reichweite

Babyphone erleichtern den Alltag | © panthermedia.net / tiagoz

Babyphone erleichtern den Alltag | © panthermedia.net / tiagoz

Die Angabe der Hersteller über die Reichweite des Babyphone-Signals liegt meistens zwischen 100 und 600 Metern. Was viele Hersteller aber nicht dazu sagen ist, dass diese Ergebnisse unter optimalen Umständen (also meistens draußen) und auf freie Sicht erzielt wurden. Das heißt, zwischen Eltern- und Babyeinheit war freie Sicht. Die Reichweite wird in Haus oder Wohnung durch einige Faktoren spürbar gemindert, sodass in der Realität von 600 m oft nur noch 30-50 m übrig bleiben.

Faktoren, die die Signalreichweite vermindern sind z.B.: Wände, Decken, Fußböden und Möbel. Bei einer kleinen Wohnung werden auch Babyphone mit einer geringen Reichweite ihren Job machen. Handelt es sich um eine größere Wohnung oder ein Haus, dann solltet ihr zu einem Babyphone mit einer größeren Reichweite greifen. Wände oder große Hindernisse aus Metall, Alu oder Stahlbeton vermindern die Reichweite beträchtlich, wohingegen Hindernisse aus Materialien wie Glas oder Gips kein großes Problem darstellen.

Qualität der Tonübertragung

Ist die Qualität zu schlecht, so können Eltern die Geräusche ihrer Kinder oft nicht einschätzen und müssen trotzdem nachsehen.

Ihr solltet darauf achten, dass es an der Tonqualität nicht mangelt, denn ansonsten ist der eigentliche Zweck eines Babyphone verfehlt. Auch bei der Gegensprechanlage sollte auf gute Soundqualität geachtet werden, schließlich soll das Baby durch eure vertraute Stimme beruhigt werden und nicht durch eine verzerrte Stimme mit Hintergrundrauschen verschreckt werden.

Sicherheit

Das wichtigste Thema beim Kauf eines Babyphone ist wohl die Sicherheit. Ihr solltet darauf achten, dass keines der Babyphone, die ihr in Erwägung zieht, lange Kabel hat, an denen sich euer Kind strangulieren könnte. Entscheidet ihr euch aber für ein Babyphone mit Kamerafunktion, so muss es möglichst nah am Baby montiert werden, damit auch die kleinsten Bewegungen wahrgenommen werden können. Ein solches Gerät sollte euch in jedem Fall die Möglichkeit geben, es an der Wand festzuschrauben. Achtung bei Altbauten: Hier sind die Wände oft nicht so stabil, da sie nur aus Gips bestehen. Dort besteht die Gefahr, dass die Halterung, wenn auch festgeschraubt, aus der Wand bricht und das Baby verletzt.

Was es nicht unbedingt braucht

Diese technische Spielereien sind zweifellos interessant und die meiste Zeit auch sehr nützlich, manche treiben aber einfach nur den Preis in die Höhe und ihr könnt auch zu einem Gerät greifen, welches diese Features nicht besitzt. Ist euer Kind gesund und munter, so könnt ihr auf Zusatzfunktionen wie ein integriertes Luftfeuchtigkeitsmessgerät oder die Aufzeichnung der Schlafdaten eures Kindes verzichten.

Für ängstliche Eltern, die zwangsweise alle halbe Stunde nach ihrem Kind sehen müssen, bieten sich Babyphone mit einer sogenannten Sensormatte an, die mithilfe spezieller Kristalle die Bewegung eures Kindes überwachen. Genauer gesagt, wird durch das ein- und ausatmen des Babys Druck auf die Matte übertragen. Setzt dieser Druck aus, so gibt es einen Alarm. Ein solches Babyphone mit Matte ist z.B. das Angelcare AC 403-D.

Aber Achtung: Für Risikokinder sind solche Matten nicht geeignet, da sie nur Bewegung erkennt, nicht aber die Vitalfunktionen des Kindes misst. So kann es sein, dass beim Aussetzen des Atems die Matte nicht anschlägt, weil eine – durch einen vorbei fahrenden LKW oder die rüttelnde Waschmaschine ausgelöste – Vibration als Atem erkannt wird.

App als Babyphone

Baby-Überwachung per App | © panthermedia.net / peogeo

Baby-Überwachung per App | © panthermedia.net / peogeo

Wer Geld sparen, aber sein Kind trotzdem in Sicherheit wissen möchte, der kann für wenig bis gar kein Geld eine Babyphone-App ausprobieren. Die Apps „Dormi-Babyfon“ für Android und „Babyphone 3G“ für Android und iOS können schon fast mit den normalen Babyphonen mithalten. Alles was ihr dafür braucht sind zwei normale Smartphones. Habt ihr noch ein altes Gerät in der Schublade liegen? Dafür könnt ihr es perfekt verwenden.

Auch hier eine Strahlungswarnung: Die Funkübertragung funktioniert beim Smartphones über Wlan oder mobile Daten. Informiert euch vorher, welches der Smartphones weniger strahlt, das kommt dann natürlich ins Kinderzimmer. Es gilt zudem: Je weiter die Strahlungsquelle vom Kind entfernt ist, desto besser.

 

Auch Videoübertragung ist mit dem Smartphone möglich, dafür muss aber eine gewisse Lichtquelle vorhanden sein, die Babys Schlaf stören könnte. Da ein Handy nicht an die Wand geschraubt werden kann, sondern irgendwo gegen gelehnt werden muss, um das Kind bei der Videoübertragung im Blick zu haben, ist der Sicherheitsfaktor in einem solchen Fall nicht sehr hoch.

Geheimtipp Ikea-Babyphone

-Anzeige-

Als wahrer Geheimtipp gilt das „Patrull-Babyphone“ von Ikea. Das schwedische Möbelhaus hat sein Babyphone wie auch seine Möbel auf das Wesentliche reduziert. So verzichtet es auf Schnickschnack wie Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsmesser, aber auch auf nützliche Gimmicks wie das Nachtlicht oder die Gegensprechfunktion. Dafür soll es besonders strahlungsarm sein, da es nicht die ganze Zeit über sendet, sondern nur, wenn Geräusche wahrgenommen werden.

Bei einer Reichweite von 600 m und einem Preis von 39 € kann man wirklich nicht meckern. Aber aufgepasst: Der Preis gilt nur für Inhaber der kostenlosen Ikea Family Card, mit der ihr im Möbelhaus nicht nur Kaffee bis zum Abwinken bekommt, sondern auch viele tolle Angebote, wie das Babyphone, das sonst 79 € kostet. Das Gerät lohnt sich aber nur durch die Vergünstigung. Den für 79 € bekommt man Babyphone, die technisch schon einiges mehr drauf haben.

Testsieger im Preis-Leistungsverhältnis: Philips Avent SCD501

Der Testsieger im Preisleistungsverhältnis ist das Philips Avent SCD501*, bei dem ihr wirklich etwas für euer Geld bekommt. Das Gerät für 40 € beinhaltet die wichtigsten Funktionen wie einem Nachtlicht, Geräuschpegelanzeige und Gegensprechfunktion. Zusätzlich erleichtern ein optischer Alarm und ein Warnsignal bei Verlassen des Empfangsbereiches euch das Leben. Das Philips Avent SCD501* hat eine überdurchschnittliche Akkulaufzeit von 40 h und eine Reichweite von 300 m im Außenbereich und 50 m im Innenraum.

Gesamttestsieger: Topcom Babytalker 3600

-Anzeige-

Testsieger auf ganzer Linie ist der Topcom Babytalker 3600*. Mit 80 € liegt er immer noch im preislichen Mittelfeld, lässt dabei aber keine Wünsche offen. Durch die Gegensprechfunktion könnt ihr euer Kind auch aus der Ferne mit eurer Stimme beruhigen, ein optischer Alarm zeigt Geräusche im Kinderzimmer an, auch wenn ihr euch in lauter Umgebung befindet. Das Babyphone warnt bei Reichweitenüberschreitung und schwacher Batterieleistung. Die Reichweite beträgt durchschnittliche 300 m, die im Innenraum aber auf ca. 50 m zusammenschrumpfen. Dafür ist die Akkulaufzeit aber mit stolzen 70,5 h überdurchschnittlich lang.

Eine Funktion zum Abspielen von Schlafliedern und ein sanftes Nachtlicht sollen dem Baby die Nacht so angenehm wie möglich machen. Dieses Babyphone soll ganz besonders strahlungsarm sein, da sich die Strahlung im Standby-Modus auf Null reduziert. Mit integrierter Temperaturüberwachung könnt ihr sicher gehen, dass im Kinderzimmer immer die richtige Temperatur herrscht und wenn ihr doch mal nachsehen wollt, hilft euch die, in der Elterneinheit integrierte LED-Taschenlampe. Eine weitere Besonderheit ist die Zeitschaltuhr, die euch an Medizin- oder Fütterung erinnern soll.