Babymilch | © Bildagentur PantherMedia / Matthias Krapp

Babymilch & gesunde Ernährung: Das gehört ins Fläschchen!

Mit Babymilch und Babyfertignahrung werden jährlich Milliarden weltweit umgesetzt. Dennoch spielen viele Hersteller mit der Gesundheit unserer Kinder. Das Stillen und die Muttermilch bleiben eine der wichtigsten Komponenten in der Ersternährung, da Sie in der Lage sind, Ihr Kind selbstständig zu versorgen und eine gesunde Basis für eine Beziehung und Entwicklung zu legen. Dennoch ist nicht jede Mutter in der Lage, Ihr Kind aus eigener Kraft zu versorgen. Was sich Ihnen dann entgegenstellt, ist ein nahezu unübersichtlicher Markt an Babymilch Produkten. Wir helfen Ihnen raus aus dem milchigen Wirrwarr und stellen heraus,  was wirklich in die Babymilch gehört.



Pre-Milch, Folgemilch oder Ha Babymilch – Was ist nun das Richtige für unsere Babys?

Die Babymilch aus der Packung ist mit den lebenswichtigen Substanzen und Inhaltsstoffen ausgestattet, die ein Säugling für die weiterführende Entwicklung benötigt. Für die Konzentration der Nährstoffe und Mineralstoffe liegen strenge EU-Richtlinien zu Grunde, an die sich jeder Hersteller zu halten hat.
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Die grundlegende Basis von Babymilch bleibt Kuhmlich. Diese Milch wurde jedoch besonders aufbereitet, um sie für unsere Kleinen bekömmlicher zu machen. Erfahrungsgemäß vertragen Kleinkinder und Babys in den ersten Monaten die Milch der Kuh noch nicht und entwickeln diese Verträglichkeit erst im Zuge der folgenden Jahre.

Pre-Babymilch und Startmilch

Der Ersatz für die Muttermilch ist die Startmilch oder die Babymilch mit dem Zusatz „Pre“ auf der Packung. Das einzige Kohlenhydrat dieser Babymilch ist Milchzucker bzw. Laktose. Sie erscheint uns in der Konsistenz sehr dünnflüssig und ähnelt auf den ersten Blick der Muttermilch. Sie füttern Pre Babymilch in den ersten 4-6 Wochen einem Baby. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund geht so weit und behauptet, dass Mütter Pre Babymilch auch ohne Probleme über das gesamte erste Lebensjahr Ihrem Baby füttern können.



Anfangsmilch oder 1er Babymilch

Kommen weitere Kohlenhydrate zur Babymilch, handelt es sich um 1er-Babymilch. Diese Kohlenhydrate sind zumeist proteinfreie Maisstärke. Die Milch erscheint uns jetzt etwas sämiger und verweilt länger im Magen und Darmtrakt unserer Kinder. Das Sättigungsgefühl wird heraufgesetzt, wobei die Kalorienanzahl immer noch identisch mit der von der Pre Babymilch ist. Haben Sie zum Beispiel festgestellt, dass Ihr Kind scheinbar immer hungrig ist, sind Sie mit der Anfangsmilch bzw. mit der 1er Babymilch bestens beraten.

Folgemilch oder 2er Milch

Mit dem fünften Lebensjahr füttern Sie Ihrem Baby die Folgemilch. Nun erfolgt auch eine Abweichung im Hinblick auf die Eiweißstruktur im Vergleich zur Muttermilch. In den Inhaltsstoffen werden Sie mehr Nährstoffe feststellen. Auch der Kaloriengehalt ist in dieser Form der Babymilch heraufgesetzt.

Nur wenige wissen, dass der Gehalt für Jod und Eisen gesetzlich vorgeschrieben ist. Zu den Inhaltsstoffen kommen sogar Formen von Glukose oder aber Maltodestrin hinzu. Die Umstellung auf Folgemilch ist nicht zwingend notwendig und obliegt Ihrer Entscheidung.

HA Babymilch für hypoallergene Babys

Allergiegefährdeten Babys empfiehlt man HA-Babymilch. Auf diese Weise beugen Sie der Abwehrreaktion gegen das Kuhmilch Eiweiß vor. Die Hersteller haben hypoallergene Milchnahrung mit Eiweißen ausgestattet, die vorher in kleinere Bruchstücke gespalten wurden. Auf diese Weise versuchen die Hersteller der HA- Milchprodukte, den Darm und die Verdauung der Babys zu überlisten.

Im Körper Ihres Kindes wird das Eiweiß in dieser Form nicht als fremdartig ansehen und unangenehme Reaktionen können vermieden werden. Im Hinblick auf die Folgemilch und die Anfangsmilch unterscheidet die Babynahrung für hypoallergene Babys HA1 und HA2. Wir wollen uns im weiterführenden Beitrag vor allem den allergiegefährdeten Babys eingehender widmen.

Fazit – Babymilch Test 2015

Nehmen Sie sich für die Zubereitung der Babymilch Zeit und kochen die Fläschchen gründlich aus, so können Sie Keime abtöten und unangenehme Darmreaktionen vermeiden. Im Hinblick auf die Preisstruktur der Babymilch lassen sich zum Teil Preisschwankungen von 20 % feststellen, was über lange Sicht ins Geld geht.

Stiftung Warentest konnte überdies nicht jedem  Hersteller für seine Babymilch eine sehr gute Bewertung verteilen. Wir verweisen Sie in diesem Zusammenhang auf unseren großen Babymilch Test 2015, der alle  Ergebnis und die konkreten Empfehlungen für alle Mütter und Väter nochmals übersichtlich auflistet. So gilt es, einen Blick immer auf der Packung zu haben, um die Inhaltsstoffe zu überprüfen.

http://www.eltern.de/baby/gesundheit-und-ernaehrung/babymilch.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kuhmilch-baby-ia.html
https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-familien/erstes-lebensjahr/wenn-nicht-voll-gestillt-wird/



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