Glückliches Mädchen mit HUnd | © panthermedia.net / Dmitriy Shironosov

Bester Freund & Seelentröster – Darum sollten Kinder mit Tieren aufwachsen

Ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zwischendurch: Nahezu jedes Kind äußert den Wunsch ein eigenes Haustier zu besitzen. Während die Kleinen oftmals begeistert und absolut neugierig auf diese kleinen Wesen sind, so äußern viele Eltern Bedenken und Sorge. Denn ein eigenes Haustier ist weit mehr als nur ein reiner „Zeitvertreib“.
Und doch gibt es wesentliche – und auch wissenschaftlich begründete – Vorteile, die solch ein Haustier mit sich bringt. Demnach kann ein eigenes Tier die gesunde Entwicklung der Kinder durchaus positiv beeinflussen.

Wesentliche Vorteile von Hund, Katze und Co.

Nicht selten ist das eigene Haustier der beste Freund des Kindes. Denn ein Tier ist stets präsent, genießt die angebotenen Kuscheleinheiten und ist ein stiller Zuhörer in allen Lebenslagen. Vor allem bei Kummer und Sorgen werden die Tiere zu wichtigen Seelentröstern, die die Probleme der Kleinen anhören und durch ihre Anwesenheit und Wärme ein Gefühl der Zuwendung und Geborgenheit ausstrahlen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Kinder aktuelle Probleme mit ihren Tieren „besprechen“ bevor sie ihre Sorgen den Eltern vortragen.

Mutter mit Kind und Katze | © panthermedia.net / alenkasm

Mutter mit Kind und Katze | © panthermedia.net / alenkasm

Doch neben dem reinen besten Freund, der Tag und Nacht zur Seite steht können diese Tiere auch durchaus gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. Statistiken beweisen, dass Kinder, die eigene Haustiere besitzen deutlich weniger Allergien aufweisen. Dieser Fakt lässt sich ganz einfach erklären: Jedes Tier bringt zahlreiche Allergene mit sich, die durchaus Allergien auslösen können. Doch auch das Stroh, Heu und auch andere Produkte sind nicht selten Auslöser für Augenjucken und Niesanfälle.

Wenn Kinder jedoch von klein auf mit diesen Allergene aufwachsen, entwickelt der Körper entsprechende Antigene, sodass ein Ausbruch einer Allergie meist verhindert wird. Dies erklärt auch, weshalb „Landkinder“ meist deutlich allergiefreier aufwachsen als „Stadtkinder“. Denn das Leben auf dem Land (inmitten von Ställen, Staub und Co.) bietet viele Möglichkeiten, dass das Abwehrsystem der Kleinen gezielt Antikörper bilden kann.

Junge mit Katzenallergie | © panthermedia.net / Genika

Junge mit Katzenallergie | © panthermedia.net / Genika

Neben den rein körperlichen Vorteilen, die Haustiere mit sich bringen, können diese Tiere auch die eigene Entwicklung der Kleinen deutlich beeinflussen. Denn der eigene Seelentröster will auch stets regelmäßig und intensiv gepflegt werden was eine gewisse Fürsorge voraussetzt. Ein Haustier sollte auch bereits von den Kleinsten nicht nur als reines „Kuscheltier“ angesehen, sondern als eigenständiges Lebewesen geschätzt werden. So sollte klar sein, dass ein Tier auch viel Verantwortung bedeutet. Neben regelmäßigen Kuscheleinheiten und notwendigen Arztterminen sollte der beste Freund auch stets intensiv beobachtet werden um mögliche Veränderungen und/ oder Beschwerden frühzeitig erkennen zu können.

Für jedes Kind ein passendes Tier

Bereits seit Jahren ist die klassische Hauskatze das beliebteste Haustier der Deutschen. Bei Kindern sind aber auch kleinere Nagetiere – wie Hamster, Meerschwein und/ oder Kaninchen – sehr beliebte Haustiere. Denn diese Lebewesen sind „greifbar“, können in den kleinen Händchen getragen werden und lassen sich im Käfig stets an den gewünschten Platz stellen (nicht selten im eigenen Kinderzimmer).

Grundsätzlich sollten bei der Auswahl des eigenen Haustiers 2 wesentliche Faktoren berücksichtigt werden: Der individuelle Wunsch und auch die Erwartungen des eigenen Kindes. Denn so schön ein kleiner Goldfisch im Aquarium auch sein mag – ein kuscheliger Freund zum Anfassen ist er wahrlich nicht. Demnach ist es unerlässlich, dass sich Eltern und Kinder frühzeitig zusammensetzen und sich gemeinsam für ein eigenes Haustier entscheiden. Denn der Seelentröster sollte immer eine Anschaffung fürs Leben sein, der die Kinder von klein an begleitet und bis zuletzt in der Familie verbleibt.

Das eigene Haustier kann sowohl bei privaten Züchtern wie auch in Tierheimen erworben werden. Ob Meerschwein, Katze, Hund oder Hase: Das Angebot an Tieren ist in vielen Heimen besonders groß, sodass solch ein Kauf durchaus sinnvoll erscheint. Denn diese Lebewesen sehnen sich oftmals nach einem kuscheligen und gemütlichen Zuhause – und nach einem neuen besten Freund!

About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.