Die besten Kinderbuggys | © panthermedia.net / Oliver Schwarz

Buggy Test 2017/2018 – Die besten Modelle im Vergleich

Einer der wichtigsten Käufe bei der Erstausstattung fürs Baby ist der Kinderwagen. Flexibel nutzbar und einfach zusammenzuklappen, handelt es sich meistens um einen Buggy. Der Unterschied zum klassischen Kinderwagen ist der, dass das Kind im Buggy nicht liegt sonders sitzt. Ein weiterer Unterschied ist die Richtung, die die das Kind schaut. Während man das Kind – liegt es im Kinderwagen – die ganze Zeit im Blick hat, so sitzt das Kind beim Buggy in Fahrtrichtung und kann sich von dort aus seine Umgebung ansehen. Damit ihr nicht im schier endlosen und unübersichtlichen Dschungel von Buggys verloren geht, zeigen wir euch mit unserem Buggy Test 2017/2018 im Folgenden unsere Favoriten und Testsieger bei Stiftung Warentest, worauf ihr generell und bezüglich möglicher Schadstoffe achten müsst und warum Babys unter 6 Monaten im Buggy nichts verloren haben.

Buggys gibt es zu tausenden, aber wie finde ich den richtigen für mein Kind, worauf muss ich beim Kauf achten und wie vermeide ich eine Schadstoffbelastung auf das Kind durch den Kinderwagen? Die Testsieger bei Stiftung Warentest, der Nuna Pepp Luxx*, der Maclaren Techno XT* und der Baby Jogger Vue Lite* haben allesamt sowohl bei Haltbarkeit und Sicherheit, aber auch beim Thema Schadstoffe eine gute bis sehr gute Bewertung erhalten. Wir stellen euch diese drei Modelle nun mal genauer vor.

Buggy Test 2017/2018: Nuna Pepp Luxx

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Der Nuna Pepp Luxx* ist ein Buggy, der für Kinder in einem Alter von 6 Monaten bis 2,5 Jahren geeignet ist. Mit einem Gesamtgewicht von 10,2 kg ist er der schwerste unter den hier vorgestellten Wagen, zwar lässt er sich auf Rucksackgröße zusammenklappen (wenn auch ein großer Rucksack, ist durch sein Gewicht aber doch relativ unhandlich. Zusammengeklappt hat der Nuna Pepp Luxx* Transportmaße von 82x55x28 cm und passt somit in passt jeden Kofferraum und sogar auf den Gepäckträger eines Fahrrads. Aus dem zusammengeklappten Zustand lässt sich der Buggy ganz leicht und nur mit einer Hand wieder öffnen.

 

Die Griffe des Wagens sind durch einen Teleskopgriff höhenverstellbar und perfekt geeignet für Eltern mit einem deutlichen Größenunterschied. Die minimale Höhe des Schiebers beträgt 93 cm, die maximale 102 cm. Unter dem Sitz des Nuna Pepp Luxx* befindet sich ein Einkaufskorb, in den beim Besorgungen machen bequem die Einkäufe platziert werden können. Das maximale Gewicht, das in den Einkaufskorb geladen werden darf beträgt allerdings 5 kg. Praktisch und sicher sind auch der Bügel als Haltemöglichkeit und die Transportsicherung.



Im Buggy wird das Kind mit einem 3- oder 5-Punktgurt gesichert, dessen Schnellverschluss auch mit nur einer Hand geöffnet werden kann. Das erweiterte Sonnenverdeck ist ausklappbar und schützt das Baby vor Wind und starker Sonneneinstrahlung. Durch ein sogenanntes One-Touch-Bremssystem und feststellbare Vorderräder ist das Bremsen nicht nur super einfach, der Buggy läuft auch noch sicher und ohne Abdriften nach rechts oder links geradeaus.

Im Nuna Pepp Luxx* hat das Kind dank der hohen Sitzposition immer eine gute Aussicht, wird es müde, kann die Rückenlehne aber auch in drei verschiedene Liegepositionen gebracht werden. Eine Federung garantiert eurem Baby eine besonders sanfte Fahrt, auch auf holprigem Untergrund.

Preis: 270 € (Stand: April 2017)

Buggy Test 2017/2018: Maclaren Techno XT

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Der Maclaren Techno XT* Buggy ist für Kinder in einem Alter von 6 Monaten bis zu 3 Jahren geeignet und hat ein Gesamtgewicht von 8,5 Kg. Damit ist er um ca. 2 Kilogramm leichter als der Nuna Pepp Luxx* und lässt sich auch von nicht so starken Altern bequem in oder aus dem Kofferraum laden, in den er bequem hineinpasst. Die Transportmaße des Maclaren Techno XTbetragen 105x34x37 cm.

 

Durch seine ergonomisch geformten Griffe ist der Maclaren Techno XT* besonders angenehm zu schieben. Der Schieber ist allerdings nur um zwei Stufen und durch einen Teleskopauszug höhenverstellbar. Seine minmale Höhe beträgt 105 cm, die maximal Höhe 109 cm. Man kann also sagen, dass dieser Buggy eher für große Eltern geeignet ist. Praktische Details sind der mitgelieferte Regenschutz und der Einkaufskorb, der allerdings nur mit maximal zwei Kilogramm beladen werden darf. Dank seiner 4-Radfederung bietet der Maclaren Techno XT einen optimalen Fahrkomfort für Eltern und Kind. Die Rückenlehne ist mit einer Hand um 4 Stufen verstellbar und kann ebenfalls in eine liegende Position gebracht werden. Eine verstellbare Beinstütze, bzw. ein Durchrutschschutz für Kopf und Füße sorgt dafür, dass das Baby auch wirklich sicher liegt.

Preis: 310 € (Stand: April 2017)

Buggy Test 2017/2018: Baby Jogger Vue Lite

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Der Baby Jogger Vue Lite* Buggy its für Kinder in einem Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren geeignet. Er hat ein Gesamtgewicht von 7 Kg und ist somit der leichteste von den hier vorgestellten Buggys. So kann er auch von kleinen und zierlichen Müttern, bzw. älteren Geschwistern ins Auto geladen werden, in das es mit den Transportmaßen 102x32x38 perfekt reinpasst. Auch mit kleinen Autos, die einen winzigen Kofferraum haben kann man den Baby Jogger Vue Lite* also ideal transportieren.

 

So praktisch das leichte Gewicht aber auch ist, so unpraktisch ist es, dass sich die Schieberhöhe nicht verstellen lässt und sich dauerhaft auf einer Höhe von 103 cm befindet. Große Väter werden das Schieben mit dem Baby Jogger Vue Lite* eher als unangenehm empfinden und mit der Zeit Rücken- bzw. Nackenschmerzen bekommen. Der Einkaufskorb hingegen lässt sich, wie auch beim Nuna Pepp Luxx mit soliden 5 Kilogramm beladen.

Der Baby Jogger Vue Lite* ist im Gegensatz zu den anderen Buggys etwas ganz besonderes, denn nur er hat einen drehbaren Aufsatz. Das bedeutet, dass das Kind in beide Fahrtrichtungen gesetzt wird und wir das Kind, wenn nötig, die ganze Zeit im Auge behalten können, indem wir es entgegen der Fahrtrichtung setzen. Das Drehen des Sitzes und des Verdecks ist nur mit einer Hand möglich, also auch ganz einfach, wenn ihr das Baby dabei noch auf dem Arm habt. Für größere Kinder gibt es einen verstellbaren Fußraum, damit die kleinen Füßchen jederzeit sicher stehen und dem Kind Halt geben.

Preis: 250 € (Stand: April 217)

Buggy Test 2017/2018: Darauf müsst ihr achten

Tipps zum Kauf eines Buggys | © panthermedia.net / Torsten Tracht

Tipps zum Kauf eines Buggys | © panthermedia.net / Torsten Tracht

 

Um den Buggy nicht nur für die Kinder bequem zu gestalten, sondern auch dein Eltern beim Schieben einen gewissen Komfort zu gewähren, solltet ihr beim Kauf eines Buggys auf ein paar Dinge achten. So sollte der Schieber, also wo die Eltern zum Schieben festhalten in jedem Fall verstellbar sein. Unterschiedlich große Eltern brauchen beim Schieben des Buggys auch unterschiedliche hohe Schieber. Eltern die größer sind als 1,80 m sollten eine Schieberhöhe von mindestens 1,10 m einstellen können, da die höchste Höhe beim Maclaren Buggy* aber nur 109 cm beträgt, sind die Buggys, die wir ihm vorhergegangenen vorgestellt haben, eher für mittelgroße Eltern geeignet.

Eine verstellbare Fußstütze ist zudem sinnvoll. Sind die Füße der Kleinen abgestellt, so haben sie einen sichereren Sitz und gesündere Haltung. Wächst das Kind, so hängen die Füße ohne mitwachsende Fußstütze entweder auf der Straße oder die Knie fast auf Höhe des Gesichts.

Buggy Test 2017/2018: Achtung vor Schadstoffen!

Achtung vor Schadstoffen | © panthermedia.net / Arcady

Achtung vor Schadstoffen | © panthermedia.net / Arcady

Der Buggy ist ein wichtiger Gegenstand im Alltag einer Familie. Fast jeden Tag kommt er zum Einsatz. Umso wichtiger ist daher, dass von ihm keine unsichtbare Gefahr durch Schadstoffe ausgeht. Stiftung Warentest fand einige Buggys, die beim Thema Schadstoffe die Bewertung „Mangelhaft“ erhielten. Die Schadstoffe im Schieber und der Haltestange sind besonders gefährlich. Die Haltestange wird täglich von den Eltern angefasst, die mit den Händen danach dann ihr Baby hochnehmen und die Haltestange muss nicht nur sicher vor den Händen der Kleinen sein, bei Langeweile kauen sie auch gerne mal darauf herum.

Buggy Test 2017/2018: Nichts für Babys unter 6 Monaten!

Neugeborene sollten nicht in einem Buggy transportiert werden, sondern lieber in einem normalen Kinderwagen oder einem Tragekorb. Erst wenn das Kind sich von alleine in der sitzenden Position halten kann, was ab dem 6.-9. Monat der Fall ist, könnt ihr als Eltern auf einen praktischen Buggy umsteigen. Warum das so ist? Kinder, die noch nicht selbstständig sitzen können, sollten lieber auf einer geraden Unterlage liegend transportiert werden. Durch das gekrümmte Sitzen im Buggy können sich sonst Haltungsschäden bilden, mit denen das Kind dann später noch lange Probleme haben wird.

Fazit

Alle drei Buggys, der Nuna Pepp Luxx*, der Maclaren Techno XT* und der Baby Jogger Vue Lite* sind eine gute Wahl für euch und eure Familie. Sind Mama oder Papa größer als 180 cm, so sollten sie zum Maclaren Techno XT* greifen. Der ist schön leicht und handlich und die Schieber sind auf bis zu 109 cm erhöhbar. Der Baby Jogger Vue Lite* ist perfekt für Eltern, die gerne flexibel sind. Durch sein leichtes Gewicht ist der Buggy flexibel einsetzbar und kann sogar auf dem Fahrrad mitgenommen werden. Je nach belieben kann man die Sitzschale entweder mit oder gegen die Fahrtrichtung platzieren. De solideste und sicherste Wahl ist der Nuna Pepp Luxx*. Dieser Buggy ist robust und vielseitig, ohne dabei großes Aufsehen zu erregen. Wofür auch immer ihr euch am Ende entscheidet: Wir wünschen allzeit gute Fahrt!

About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

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