Mädchen schläft mit Kuscheltieren | © Bildagentur PantherMedia / bst2012

Kuscheltiere Test 2015

Kuscheltiere gehören zu den ersten Spielzeugen, mit denen unsere Kinder in Berührung kommen. Bislang haben sich Ökotest und Stiftung Warentest mit der Wertigkeit und den Inhaltsstoffen der Kuscheltiere auseinandergesetzt und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Tatsächlich musste Stiftung Warentest zwei Drittel aller getesteten Kuscheltiere durch den Test fallen lassen, da die Hersteller auf giftige und bedenkliche Inhaltsstoffe zurückgegriffen haben. Da unsere Kleinsten äußerst sensibel insbesondere auf Schadstoffe reagieren, sollten Sie einen genauen Blick auf die Zusammensetzung der Kuscheltiere im Test 2015 werfen.

Kuscheltiere im Test 2015

Unsere Kleinsten sind wohl die anspruchsvollsten Tester für Kuscheltiere im Test 2015. Die plüschigen Spielzeuge werden kräftig unter die Lupe genommen. Babys und Säuglinge lutschen und kauen, ziehen und zerren an ihrem Lieblingskuscheltier, sodass es bereits nach kurzer Zeit die ersten Gebrauchsspuren aufzeigt. Einen größeren Belastungstest kann auch Stiftung Warentest den Kuscheltieren im Test nicht unterziehen.

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Rechtliche Vorgaben für Spielzeughersteller

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Die Hersteller müssen sich auch an die rechtlichen Normen und gesetzlichen Vorgaben der Spielzeugnorm halten, insbesondere wenn es um Kuscheltiere für Kleinkinder geht. Mithilfe von professionellen Prüfgeräten wurden enorme Kräfte auf ein Kuscheltiere ausgeübt. So möchte man die Belastungsgrenzen der Kuscheltiere feststellen. Kuscheltiere der Hersteller Käthe Kruse, Steiff und  Karstadt konnten diesen Prüfgeräten nicht lange genug standhalten und gehören womöglich nicht in die Hände von den Kleinsten. Im Praxistest sind vor allen Dingen die Nähte an den Armen, Füßen und Ohren vorschnell aufgerissen.

Kuscheltiere Test: Inhaltsstoffe und Gifte

Doch konnten Hersteller wie Steiff mit seinem Hasen im Hinblick auf die Inhaltsstoffe überzeugen. Nur der Drache Kuno vom Hersteller Käthe Kruse sowie Karstadts Pegasus Cerise mussten weitere Einbuße im Hinblick auf die Substanzen hinnehmen. Doch waren sie mit diesem Mangel nicht allein, denn weitere 19 Kuscheltiere konnten im Hinblick auf die Inhaltsstoffe nicht überzeugen. Gerade die polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffe – PAK –  waren in diesem Prüfbericht ein wirklicher Spielverderber. Besonders über eine Verunreinigung der Weichmacheröle und im Hinblick auf die Mischungen der Farbstoffe kommt es immer wieder zu Abweichungen, die äußerst bedenklich sind und leider vornehmlich die Kuscheltiere im Test 2015 treffen.

Waschen gegen Schadstoffe?

Denken die Eltern nun, sie könnten diesen bedenklichen Inhaltsstoffen mit mehreren intensiven Waschgängen zu Leibe rücken, muss Stiftung Warentest Sie enttäuschen, denn jeweils nach drei intensiven Waschgängen musste man immer noch dieselbe Konzentration dieser Inhaltsstoffe feststellen.

Die neue Spielzeug Norm 2015

Es handelt sich bei PAK nicht zwangsläufig um giftige Inhaltsstoffe. Sie sollen langfristig auf den menschlichen Organismus wirken, vor allen Dingen wenn Sie über die Haut oder den Mund aufgenommen werden. Dies mag ein Grund sein, warum ab dem 27. Dezember 2015 eine neue Spielzeugnorm in Kraft tritt. So dürfen Teile aus Gummi oder Kunststoff nur noch maximal 0,5 mg/Kilogramm PAK enthalten. Doch auch in diesem Zusammenhang kritisiert die Stiftung Warentest die EU-Richtlinie, denn man geht immer noch nicht weit genug. Bis zum heutigen Tage kann das Bundesinstitut für Risikobewertung keinen Grenzwert für ähnliche Inhaltsstoffe festmachen.

Kuscheltiere Test & Kaufratgeber 2015

Sie sollte beim Kauf vor allen Dingen auf das GS Zeichen achten, denn es ist mit äußerst strengen Vorgaben behaftet und stattet die Kuscheltiere mit den höchsten Sicherheitsstandards im Hinblick auf die Inhaltsstoffe und den Praxistest aus. Immerhin haben einige Kuscheltiere gezeigt, dass es viel besser geht. So haben die folgenden Kuscheltiere ein sehr gutes oder ein gutes Testergebnis erhalten:

  • Senger Tierpuppen mit dem Schlenkertier Hase für 58,00 Euro mit der einzigen sehr guten Bewertungen,
  • Smiki Hund von Spiele Max für 15,00 Euro mit einem guten Testurteil,
  • Bob der Bär von Galeria Kaufhof für sieben Euro mit einer guten Bewertung,
  • das Lamm von KIK für 5,00 Euro ebenfalls mit einer guten Bewertung,
  • Katze Sweety für 27,00 Euro von Sigikid erhielt ebenfalls ein Gut,
  • Oetinger Natur erhielt für den kuschelt er für 15 € ebenfalls eine gute Bewertung und
  • schlussendlich konnte die Sendung mit der Maus mit ihrem Elefanten und dem gleichnamigen Kuscheltier von Schmidt Spiele für 13 € ebenfalls eine gute Bewertung mitnehmen.

Fazit

Die Konsequenz des aktuellen Tests ist ernüchternd und mahnt nach wie vor die Spielzeughersteller an, im Hinblick auf die Inhaltsstoffe umzudenken. Nur so haben Sie die Gelegenheit, auch zukünftig – ohne Bedenken – plüschige Freunde auf Zeit für Ihre Kleinsten zu kaufen, ohne Angst haben zu müssen im Inneren verstecken sich giftige Substanzen.

https://www.test.de/Kuscheltiere-Zwei-Drittel-fallen-durch-den-Sicherheits-und-Schadstofftest-4947548-4948047/

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