Ökologisch nachhaltige Mode | Was steckt drin in der ÖKO-Wäsche?

Nachhaltigkeit wird zu einem immer wichtigeren Thema in unserer Gesellschaft. Hierbei setzen wir uns mit vielen Unterthemen auseinander wie zum Beispiel den negativen Umwelteinflüssen und ihren Auswirkungen, Leiden von Tieren für unsere Produkte und den Auswirkungen auf die eigenen Gesundheit. Die Vielschichtigkeit der ökologischen Nachhaltigkeit macht es für uns Verbraucher nicht ganz einfach die richtigen Produkte zu finden. Was bei Lebensmitteln nahezu unmöglich scheint, ist bei Wäsche schon weitaus besser möglich.

Aus diesem Grund haben wir uns mit einigen Fragen beschäftigt, die ökologisch nachhaltige Mode bei uns auswirft.

Ökologisch nachhaltige Mode

Ökologisch nachhaltige Mode

Um die Mode zu finden, die unseren individuellen Ansprüchen am ehesten entspricht, können wir uns an einer Vielzahl von Kennzeichnungen orientieren. Das Interesse an nachhaltigen Produkten steigt übrigens immer mehr an, weil wir Verbraucher ein Bewusstsein für die Entstehung der Artikel entwickeln und mitbestimmen möchten, unter welchen Voraussetzungen sie gefertigt werden.

Das haben auch immer mehr Betreiber von Onlinehändler im Internet entdeckt. Einige von ihnen bieten in einer eigenen Rubrik nachhaltige Produkte oder auch erweiterte Informationen zur nachhaltigen Mode an. Andere Anbieter haben ihr Sortiment komplett auf ökologisch nachhaltige Wäsche umgestellt. An diesem Beispiel zeigt sich, wie wichtig es ist, dass wir Verbraucher unsere Meinung mitteilen. Aus diesem Grund gibt es immerhin bereits mehr und mehr Portale, Webseiten und Onlineshops, die sich ausschließlich mit dieser komplexen Thematik beschäftigen.

Die Rätsel um die vielen Kennzeichnungen im Textilbereich

Für Textilien gibt es inzwischen einige Kennzeichnungen, mit denen die Hersteller auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte aufmerksam machen können. Ein paar dieser Siegel, an denen sich die Verbraucher orientieren können, erklären wir im Folgenden.

  • Fairtrade:

    Bei Fairtrade handelt es sich um die Garantie, dass soziale Standards bei der Produktion eingehalten worden sind. Es liegen Regelungen für einen nachhaltigen Anbau vor. Zudem gilt das Verbot von Agrochemikalien und Familienbetriebe in der dritten Welt werden unterstützt. Durch die ILO erfolgt die Weiterverarbeitung und die Kernarbeitsnormen sind geregelt. Auch wenn höchste Sozialstandards gelten, so stammt die Baumwolle mit Fairtraide-Siegel nicht immer aus einem kontrollierten biologischem Anbau.

  • Öko-Tex®:

    Bei Öko-Tex gibt es das Siegel Öko-Tex® 100, Öko-Tex® Standard 1000 und Öko-Tex® 100 Plus. Diese Siegel stehen für Schadstoffarmut und Umweltschutz.

    Es wird sich mit den Grenzwerten ebenso auseinandergesetzt, wie mit dem Vermeiden von schädlichen Inhaltsstoffen in unseren Textilien. Die einzelnen Abstufungen der Auszeichnungen bringen die jeweiligen Neuerungen und Verbesserungen zum Ausdruck.

  • Textiles Vertrauen:

    Bei dem Aufdruck „Textiles Vertrauen“ handelt es sich um das Siegel Öko-Tex® 100. Nach strengen Kriterien werden hierbei die Schadstoffwerte und Faktoren der Umweltbelastung betrachtet und bewertet.

Fazit

Für Textilien gibt es eine Vielzahl von Auszeichnungen und Bewertungsrichtlinien. Der Grund dafür liegt unter anderem darin, dass wir Verbraucher immer häufiger wissen wollen, unter welchen Bedingungen unsere Kleidung hergestellt ist. Bei nachhaltigen Produkten gehen wir von angemessenen Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter und Erntehelfer aus. Außerdem wollen wir keine unnötige Belastung für die Umwelt. Am meisten liegt uns dabei aber wahrscheinlich die eigene Gesundheit am Herzen. Aus diesem Grund wollen wir gern Kleidung tragen, die frei von Schadstoffen ist oder zumindest grundsätzlich so wenig wie nur möglich belastet ist. Erhältlich sind solche Produkte übrigens zu attraktiven Konditionen im Internet, denn immer mehr Onlineshops bieten diese Artikel in eigenen Rubriken an.

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Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / anikasalsera

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