Schnuller Test 2017 | © panthermedia.net /pressmaster

Schnuller Test, Vergleich und Erfahrungen 2017

Das Saugverhalten von Babys ist angeboren. So nuckelt das Kind bereits im Leib der Mutter am Daumen. Auch danach wird das Neugeborene an der Brust der Mutter gestillt. Dabei sucht das Kind instinktiv die Brustwarze und fängt an daran zu saugen. Doch warum tun Babys das? Das Saugen erzeugt Hormone im Körper des Kindes, welche eine beruhigende Wirkung auslösen und sogar für die Verdauung förderlich sind. Natürlich sichert dieses Verhalten ebenso die Nahrungsaufnahme des Neugeborenen. Viele Mütter greifen auf den Baby-Schnuller zurück, um das Einschlafen am Mittag oder Abend zu erleichtern. Studien haben ebenso nachweisen können, dass dieser dafür sorgen, dass die Nahrungsaufnahme über die Milchflasche deutlich früher angesetzt werden kann. Somit wird auch der Krankenhausaufenthalt des Neugeborenen verkürzt. Die Verwendung eines Schnullers kann also in der frühen Entwicklungsphase des Kindes von Vorteil sein.

Das müssen Eltern bei Verwendung eines Baby-Schnullers beachten

Als Erstes sollte man wissen, dass es Schnuller in verschiedenen Größen gibt. Zudem sind diese auch für verschiedene Altersgruppe erhältlich. So gibt es diese in der Regel 3 Größen. Auf dem Markt gibt es Schnuller für Babys ab 1 bis 6 Monate, ab 6 bis 18 Monate und zusätzlich ab 18 Monate. Für ältere Kinder ist ein Silikon-Schnuller beispielsweise nicht sehr empfehlenswert, da das weiche Material mit den ersten Zähnen herausgebissen werden kann. Außerdem sollte man beachten, dass man diesen nicht direkt von Geburt an übergibt. Dies kann nämlich negative Auswirkungen auf das Stillen an der Brust verursachen. Auch die Sprachentwicklung sollte nicht gehindert werden. So ist es ratsam den Baby-Schnuller punktuell einzusetzen. Das Kind kann jegliche Artikulation und Aussprache nicht trainieren, wenn es die Zunge zum nuckeln gebraucht. Damit Sie eine gute Kaufentscheidung für den Schnuller Ihres Kindes treffen, stellen wir Ihnen heute unsere Top 3 Produkte vor.

Schnuller Test 2017

Night Silikon von MAM

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Trommelwirbel bitte! Der Night Silikon von Mam erreicht den ersten Platz. Wie der Produktname schon vermuten lässt, besteht dieser Schnuller aus einem Silikon-Saugteil. Ähnlich wie der Freeflow von Phlips Avent lässt sich dieser Baby-Schnuller nicht verkehrt herum anlegen, da eine symmetrische Form dies verhindert. Anders als die vorherigen Schnuller bietet der Night Silikon Noppen an der Innenseite des Schildes. Dies verhindert Hautirritationen wie kein anderer Schnuller. Zudem ist das Schild abgerundet, sodass keine Druckstellen auf die Babyhaut geraten. Kleine Löcher sorgen zudem für eine ordentliche Belüftung.

Der Baby-Schnuller schont den Kiefer aufgrund seiner Form. Anders als die anderen beiden Baby-Schnuller ist der Night Silikon im Dunkeln schnell auffindbar, weil er eine praktische Leuchtfunktion bietet. Schädliche Inhaltsstoffe wie das giftige Bisphenol A sind nicht enthalten. Denn der Baby-Schnuller von MAM ist zusätzlich auch frei von Bisphenol S, welches ebenfalls gesundheitsschädigend ist. Zwar ist der Night Silikon mit circa 6,50 Euro am teuersten, allerdings ist dem Lieferumfang auch eine Sterilisiertransportbox beigelegt. So lässt sich der Baby-Schnuller ganz einfach in der Mikrowelle sterilisieren.

Freeflow Baby-Schnuller von Philips Avent

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Dieser Baby-Schnuller eignet sich für Kinder ab 0 bis 6 Monaten sowie ab 6 bis 18 Monaten. Ein großes Schild bietet dank üppigen Schlitzen ausreichend Belüftung. Zusätzlich sorgt eine symmetrische Saugform dafür, dass der Freeflow beim Anlegen immer richtig herum am Mund des Kindes sitzt. Das Saugteil aus Silikon ist dabei geschmacks- sowie geruchsfrei. Der Freeflow aus dem Hause Philips Avent ist frei von BPA und damit bezüglich gesundheitsschädlicher Stoffe unbedenklich. Ein weiterer Pluspunkt: Die Hygienekappe des Philips Avent Freeflow lässt sich auf- sowie abstecken. Außerdem sitzt das Produkt ergonomisch am Kiefer des Kindes und sorgt somit für einen erhöhten Tragekomfort. Auch eine Schnullerkette lässt sich am Produkt befestigen. Der Baby-Schnuller von Philips Avent ist bereits ab circa 5,50 Euro erhältlich und damit auf einem ähnlichen Preisniveau wie der Miss Denti von Nip.

Dentalschnuller Miss Denti von Nip

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Den dritten Platz macht der Dentalschnuller Miss Denti von Nip. Dieser Baby-Schnuller soll mithilfe breiter Flügel eine Zahn-und Kieferfehlstellung vermeiden. Aufgrund dieser Bauweise werden die Schneidezähnchen durch Verteilung des Druckes beim Beißen entlastet. Ein Patent dieser Flügel sorgt für einen klaren Unterschied zu herkömmlichen Schnullern, bei denen sich die Belastung aufgrund eines schmalen Saugteils voll und ganz auf die vorderen Schneidezähne aufteilt. Das Saugteil ist durch 3 unterschiedliche Größen jeweils an das Alter des Kindes angepasst. So ist das Produkt einmal ab 0 bis 6 Monaten, ab 5 bis 13 Monaten und ab 13 Monaten erhältlich. Ein abgerundeter Schildrand verhindert beim Nuckeln zudem mögliche Druckstellen und Hautirritationen am Kinn des Kindes.

Ebenso besitzt das Schild große Öffnungen, sodass die Babyhaut weiterhin belüftet wird. Am Miss Dentai lässt sich auch ganz einfach eine Schnullerkette befestigen. Um die Zahn- und Kieferstellung nicht negativ zu beeinflussen, arbeitete Nip mit dem Kieferorthopäden Dr. Kai Hagemann bei der Produkterstellung zusammen. Produziert wurde der Schnuller in Deutschland und nicht im Ausland. Der Miss Denti ist bereits für knapp 5 Euro Einkaufspreis erhältlich. Doch wie sieht es mit der Frage der Inhaltsstoffe aus? Denn wer einen Baby-Schnuller kaufen möchte, sollte stets auf schädliche Inhaltsstoffe wie Bisphenol A oder Bisphenol S achten. So wurde in Studien aus dem Jahr 2009 in fast allen Baby-Schnullern, die es auf dem Markt zu kaufen gibt, BPA gefunden. Miss Denti besteht aus dem Material Polypropylen, welcher frei von Bisphenol A ist. Das Saugteil besteht bei allen 3 Größen aus Silikon. Zudem sind die Materialien reiß- sowie bissfest.

Fazit zum Schnuller Test 2017

Schnuller Test 2017 | © panthermedia.net /pio3

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Wenn Sie Rücksicht auf die richtige Anwendung nehmen, dann bringt ein Baby-Schnuller einige Vorteile mit sich. Denn Baby-Schnuller können bei inkorrektem Gebrauch schädlich für die Entwicklung des Kindes sein. Alle 3 Produkte haben für uns einen äußerst guten Eindruck gemacht. Der Miss Denti überzeugt mit seiner prophylaxeorientierten Bauweise. So besitzt kein anderer Baby-Schnuller solch ein gesundes Saugteil. Der Freeflow von Philips Avent kann mit einem Schild überzeugen, dass stets für frische Belüftung sorgt. Am meisten beeindruckt hat uns jedoch der Night Silikon. Dank der einzigartigen Noppen auf der Innenseite des runden Schilds ist das Baby geschützt vor Hautirritationen. Auch die Inhaltsstoffe sind völlig unbedenklich. Zudem ist die Sterilisiertransportbox die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

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