Baby Geschlecht | © panthermedia.net / Andriy Popov

Schwanger: Junge oder Mädchen? Wir klären auf!

Bei vielen werdenden Eltern wird sich sicherlich die Frage gestellt, ob man den ersten Strampler nun in rosa oder in blau kaufen soll. Auch wenn man sich dazu entschließen sollte sich überraschen zu lassen, stellen spätestens Verwandten und Bekannten die eine Frage: „Junge oder Mädchen?“. Viele Mythen und Halbwahrheiten, aber auch wissenschaftliche Fakten und nützliche Tipps gibt es zu diesem Thema. Wir klären auf und zeigen Ihnen, ob und wie Sie das Geschlecht ihres Kindes beeinflussen können.

Schwanger: Junge oder Mädchen?

Es ist in der Tat so, dass Sie das Geschlecht Ihres Kindes bei der Zeugung beeinflussen, jedoch nicht gänzlich steuern können. Letztlich wird das Geschlecht eines jeden Menschen durch die Kombination der Chromosomen, den Trägern der Erbgutstränge, bestimmt. Hier gibt es das „weibliche“ X-Chromosom, welches jede Einzelle in sich trägt. Auch einige Samenzellen beinhalten das X-Chromosom, allerdings gibt es auch Samenzellen mit einem Y-Chromosom. Nun ist es also abhängig davon, welche Samenzelle in die Eizelle eindringt. Treffen zwei X-Chromosomen aufeinander, wird es ein Mädchen – andernfalls ein Junge.
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Der richtige Zeitpunkt

Bei der Zeugung wird also das Geschlecht des Kindes festgelegt. Alle Maßnahmen, die Sie während der Schwangerschaft ergreifen das Geschlecht zu beeinflussen sind dadurch nutzlos. Sie können allerdings während der Schwangerschaft das Geschlecht bestimmen lassen, wie man auf der verlinkten Fachseite sehen kann. Dann weiß man immerhin, ob man nun blaue oder rosafarbene Strampler kaufen kann. Was können Sie aber nun in Sachen der Geschlechtsbestimmung tun?

Erst einmal ist es wichtig, wann der Geschlechtsverkehr vollzogen wird. Die männlichen Samenzellen sind allgemein etwas kleiner und flinker als die weiblichen. Deshalb ist es ratsam, wünscht man sich einen Jungen, den Geschlechtsverkehr am Tag der Ovulation durchzuführen. Für ein Mädchen peilen Sie am besten einen Zeitpunkt etwa drei Tage vor der Ovulation an.

Die richtige Position

Auch die Position während des Geschlechtsverkehrs dient der Geschlechtsbestimmung. Was so unglaublich nach Aberglauben klingt, ist in der Tat relevant. Denn wie weit der Penis beim Geschlechtsverkehr eindringt, beeinflusst durch die unterschiedliche Geschwindigkeit der Samenzellen ebenfalls das Geschlecht des Kindes.

Bei einer Zeugung in einer Position, wie der Missionarsstellung, in der der Penis tief in die Scheide eindringt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die männlichen Samenzellen zuerst eindringen und das Kind ein Junge wird. Haben die Samenzellen einen weiteren Weg, wird es mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Mädchen.

Sonstige Faktoren

Weiter Dinge, die Sie beachten können, um bei der Geschlechtsbestimmung erfolgreich zu sein, sind zum Einen die Temperatur, zum Anderen die Anzahl der Samenzellen. Viele Spermien erhöhen die Chance auf einen Jungen, was man(n) durch locker sitzende Unterwäsche begünstigen kann. In Sachen Temperatur ist es empfehlenswert, den Geschlechtsverkehr an kühlen Tagen vorzunehmen, wenn ein Mädchen gewünscht wird. Wiederum kann ein heißes Bad unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr ebenfalls die weiblichen Samenzellen begünstigen.

Mythen und Aberglaube

Ebenso wie es hilfreiche Tipps für werdende Eltern gibt, gibt es natürlich auch Geschichten, die sich hartnäckig halten, jedoch als Blödsinn bezeichnet werden können. Hierzu gehören Aussagen wie: „Hat Frau Hunger auf Süßes während der Schwangerschaft oder bekommt viele Pickel, wird es auf jeden Fall ein Mädchen„.

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Nimmt der Mann während der Schwangerschaft zu, soll das angeblich ein Zeichen für einen Jungen sein. Auch auf scheinbar sinnvolle Phrasen sollte man nicht hören, auch wenn es erst einmal gut klingt. Zum Beispiel sagt man, dass es ein Junge wird, wenn der Urin während der Schwangerschaft klar ist. Beweise für solche Aussagen gibt es keine.

Fazit Junge oder Mädchen?

Als werdende Eltern können Sie bei der Geschlechtsbestimmung durchaus die Richtung angeben. Eine Garantie für den Erfolg der Methoden gibt es natürlich nicht. Laut Forschungen haben Sie aber eine Erfolgschance von immerhin ca. 70 Prozent, sollten Sie alle hier erwähnten Methoden beachten. Letztlich wird man sich jedoch über das neue Leben freuen, sobald man es das erste Mal im Arm hält – egal ob Junge oder Mädchen.

About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

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