Smoothie Test

Smoothie Test 2015

Fruchtig, kalorienarm, vitaminreich und gesund – Smoothies sind auch in diesem Sommer der absolute Renner und lassen sich halbgefroren, gefroren und frische im Kühlschrank genießen. Wir gehen diesem fruchtig leckeren Drink auf den Grund und nehmen uns in diesem Zusammenhang die Fertigprodukte aus dem Supermarkt einmal genauer vor. Dabei wollen wir Ihnen einige Anregungen für einen erfrischenden Nachmittag geben und empfehlen Smoothies, die der ganzen Familie schmecken.

Was sagt eigentlich Stiftung Warentest?

Zugegebenermaßen ist die letzte Überprüfung von Stiftung Warentest schon eine Weile her, mittlerweile hat das Ratgeberportal ein reichhaltiges Nachschlagewerk herausgebracht, in denen mehr als 100 Rezepte enthalten sind. Der Hinweis ist klar, die besten Fruchtsäfte stellen Sie selbst her. Zumeist enttäuschen die Hersteller mit ihren fruchtigen Drinks, denn diese stellen sich bei näherem Blick doch meist als Zuckerschock dar. Eines haben Smoothies gemeinsam: ihre sämige, dickflüssige Konsistenz.

 

Der Begriff lässt sich einfach auf das Englische zurückführen, so deutet smooth auf weich und samtig. Die ersten Früchte-Drinks wurden in den Vereinigten Staaten gemixt und lassen sich beliebig abwandeln – je nach Wunsch mit Gemüse, Joghurt, Milch oder Getreideflocken. Eine wirkliche Vorschrift für die Zusammensetzung eines Smoothies gibt es eigentlich nicht. Hier besteht auch die Gefahr des Einzelhandels. Da es noch kein Reinheitsgebot gibt bzw. gesetzliche Vorschriften und Restriktionen, können sich die Hersteller im Hinblick auf ihre Smoothies kräftig austoben. Wir raten Ihnen deshalb, bevor es ein Smoothie in den Einkaufswagen schafft, studieren Sie dessen Inhalt lässt.

Achtung: Die Inhaltsstoffe, die in der Zutatenliste ganz vorn rangieren, sind in der höchsten Konzentration im Getränk enthalten.
[flexvid][/flexvid]

Smoothies aus dem Kühlregal

Was ist eigentlich dran, an den Versprechungen vieler Hersteller. So soll mithilfe eines kleinen Smoothies ca. die Hälfte des Tagesbedarfs an Gemüse und Früchten gedeckt werden. Andere versprechen köstlich und zugleich sehr gesund, den Körper zu nähren. Kommen wir nun auf die wirkliche Wirkung dieser gesunden Getränke zu sprechen, verliert sich der Zauber schnell. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass bei der Zerkleinerung, beim Pürieren und Erhitzen auch der Großteil der Vitamine und Bestandteilen von Gemüse und Obst einen Schaden nimmt. So bleibt gerade Vitamin C im Vergleich zum unbehandelten Obst und Gemüse auf der Strecke.

Wo stecken die wertvollsten Inhaltsstoffe?

Stiftung Warentest stellte im Hinblick auf die Smoothies im Test auch um ein Vielfaches weniger Pflanzenstoffe fest. Der Großteil der Ballaststoffe und Pflanzenstoffe und der wertvollen Inhaltsstoffe steckt genau unter der Schale, doch diese schafft es nicht in einen Smoothie. So schaffen es gerade einmal 100 ml auf einen bis 5 Gramm Ballaststoffe. Im Vergleich zu einer ordentlichen Portion Obst, kann diese einen dreifachen oder vierfachen Wert erreichen. Doch eines versprechen wir den hartnäckigen Obstmuffeln: Die fruchtigen Getränke sind auf jeden Fall gesünder als Softdrinks. Wir Eltern können unseren Kindern getrost einen frischen Smoothie mit auf den Weg in die Schule geben, denn dieser avanciert locker zur vollwertigen Zwischenmahlzeit. Kinder lieben diese Getränke, da Sie unkompliziert in den Alltag eingebaut werden können.

[flexvid][/flexvid]
Leckere Smoothies selbst zubereiten

Wir raten Ihnen, sich mit einem Prüierstab oder einem handelsüblichen Mixer auszustatten und selbst Smoothies für die ganze Familie herzustellen. Die eigene Herstellung ist nicht nur um ein Vielfaches günstiger im Vergleich zu den kleinen kostspieligen Flaschen, sondern auch gesünder. Sie können kontrollieren, welche Inhaltsstoffe in welcher Konzentration in den Saft wandern. So ist Stiftung Warentest auch aufgefallen, dass zwölf der getesteten Smoothies ganz anders schmecken, als auf dem Etikett deklariert.

Fazit

Smoothies sind auf jeden Fall gesünder und namhafter als süße Softdrinks und Cola. Doch Vorsicht vor den Versprechungen der Hersteller in den Supermärkten. Gerade die fertigen Smoothies in den kleinen bunten Flaschen im Kühlregal beinhalten vor allen Dingen Zucker. Zum heutigen Tage gibt es keine Vorschrift, in welcher Konsistenz ein Smoothie-Hersteller Obst zu verwenden hat. So toben sich die Hersteller nach aller Herzenslust aus. Werfen Sie vor dem Kauf einen prüfenden Blick auf die Inhaltsangabe der Flasche. Im besten Fall stellen Sie Ihre Säfte für die ganze Familie selbst her und kontrollieren auf diese Weise deren Zusammensetzung.

http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/smoothies-selber-machen
http://www.chefkoch.de/rs/s0/smoothie/Rezepte.html
Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Arne Trautmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.