Spülmaschine

Spülmaschinen Test 2015

Im Handumdrehen verstauen Sie Geschirr, Besteck, Tassen und Gläser in der Spülmaschine und entnehmen diese blitzblank. Gerade in größeren Familien ist der tägliche Haushalt ohne eine Spülmaschine kaum noch zu bewältigen, so zählen diese zu den wichtigsten Utensilien im Alltag. Wir werfen einen Blick auf Stiftung Warentest, um die Haltbarkeit, die Funktionalität und die Bedienung der Spülmaschinen zu bewerten. Lassen Sie uns herausstellen, welche der Haushaltshelfer das Rennen gemacht hat.

Welche Faktoren entscheiden beim Kauf einer Spülmaschine?

B ei der Anschaffung und dem Kauf einer Spülmaschine spielen laut der Stiftung Warentest nur vier Faktoren eine entscheidende Rolle:

  1. die Wassertemperatur,
  2. die Chemie, die im Spülprozess eingesetzt wird,
  3. die Spüldauer sowie
  4. die Mechanik.

Diese vier verschiedenen Faktoren bedingen einander. Besteht eine ausgeglichene Balance, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Abwasch auch bei hartnäckigen Verschmutzungen sauber wird. Der Trend zielt zum aktuellen Zeitpunkt vor allen Dingen auf die Wassertemperatur, diese wird nach oben gesetzt. Auf diese Weise verspricht man sich, das höchste Energielabel zu erreichen: A+++.

Statistik: Verteilung des Haushaltsgerätemarkts weltweit nach Segmenten im Jahr 2008 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Was sagt das Energielabel über eine Spülmaschine aus?

Auch wenn die Energielabel eine Orientierung im Hinblick auf den Energieverbrauch und die Arbeitsweise der Spülmaschinen gibt, ist dieses Zertifikat nur mit Vorsicht zu genießen. Je nachdem, welche Energieklasse eine Spülmaschine erreicht, erhält diese ein spezifisches Zertifikat. Dies gibt wiederum die Verbrauchswerte an. Bedenken Sie, dass die Verbrauchswerte ausschließlich im Hinblick auf die Sparprogramme abgelesen werden. Ein Sparprogramm verweist wiederum auf den günstigsten Spülgang. Sie erkennen den Spargang Ihrer Maschine zumeist an dem Zusatz Bio oder Eco. Wie viel Energie und Wasser eine Spülmaschine in den anderen Programmen verbraucht, erfahren Sie aus den Angaben des Energielabels jedoch nicht.

Wo bleibt die ganze Energie?

Spülmaschinen verbrauchen am meisten Energie für das Anheizen des Wassers sowie für die Trockenluft, die dafür sorgt, dass der Abwasch nicht nur sauber, sondern auch trocken aus der Spülmaschine herauskommt. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass eine Spülmaschine in ihrem sparsamsten Programm zwischen 2-4 Stunden benötigt.

62 Spülmaschinen im Intensivtest

Stiftung Warentest hat sichAnfang Mai im direkten Vergleich 62 verschiedene Geschirrspüler vorgenommen und deren Funktionalität auf Herz und Nieren getestet. Dabei konnten zahlreiche Maschinen mit einem guten Testergebnis abschneiden, einer sehr guten Beurteilung standen zumeist der Verbrauch in den unterschiedlichen Programmen sowie die Sicherheit und der Geräuschpegel im Wege.

Folgender Geschirrspüler erhielten im Test eine gute Beurteilung:

  • Neff S51N65X6EU ab 835,00 Euro
  • Bosch SMV68N20EU ab 550,00 Euro
  • Constructa CG4A52V8 ab 410,00 Euro
  • Siemens SN66P080EU ab 535,00 Euro
  • Miele G 4970 SCVi ab 950,00 Euro
  • AEG F78600Vl1P ab 610,00 Euro
  • Beko DIN 5930 ab 370,00 Euro

Ein besonders interessanter Aspekt ergab sich in der Berechnung der Betriebskosten in den folgenden zehn Jahren anhand des Benutzerprofils: So schwanken diese zwischen knapp 1000 € bis weit über 1000 € hinweg.

Stromfresser verursachen hohe Nebenkosten

Bedenken Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie ein Stromfresser bereits auf der nächsten Nebenkostenabrechnung teuer zu stehen kommen kann. Der Geräuschpegel ist ein ebenso wichtiger Aspekt bei der Auswahl der passenden Spülmaschine, gerade wenn Sie eine offene Küche haben. So kann einer laut röhrende Spülmaschine einen gemütlichen Fernsehabend entscheidend stören.

Das machen die Testsieger richtig

Die besten Ergebnisse erhielten die sehr guten Spülmaschinen im Test im Hinblick auf die Standby-Funktion. So gehen diese Geräte in diesem Modus und sparen jede Menge Energie und Strom. Auch die Handhabung sollte keine größere Hürde darstellen und sich von allein erklären. Die unterschiedlichen Spülprogramme bieten wiederum die typischen Eigenschaften, wie zum Beispiel ein Expressgang, der besagte energiesparende ECO Spülgang oder ein Intensivprogramm.

Wählen Sie den passenden Spülgang

Orientieren Sie den jeweiligen Spülgang an Ihrem Geschirr und den Grad der Verschmutzung. In jedem Fall ist es sinnvoll, das Geschirr direkt nach dem Essen vorzuspülen und auf diese Weise hartnäckige Schmutzreste vorab zu entfernen. Leider verwechseln viele eine Spülmaschine mit einem Mülleimer und geben ohne Vorbehandlung stark verschmutzte Teller in das Gerät. Die Folge ist eine herabgesetzte Lebensdauer und ein muffiger Geruch innerhalb kürzester Zeit, der wiederum eine Verschmutzung und Ablagerungen von verschimmelten und gammligen Resten im unteren Bereich der Spülmaschine entlarvt. In diesem Zusammenhang empfehlen sich Spülmaschinenreiniger und Pulver, die für frischen Wind in der Spülmaschine sorgen.

 Fazit

  • Vor dem Kauf einer Spülmaschine werfen Sie einen Blick auf die aktuelle Berichterstattung der Stiftung Warentest.
  • Gerade die führenden Hersteller im mittleren und oberen Preisbereich bieten Spülmaschinen mit guten Bewertungen.
  • Entscheiden Sie sich für das Sparprogramm, denn dies gilt als Orientierung und Basis für das jeweilige Energielabel.
  • Reinigen Sie Teller und Töpfe von starker Verschmutzung und schonen auf diese Weise Ihre Spülmaschine. Sie erhöhen die Lebensdauer und Haltbarkeit.

https://www.test.de/Geschirrspueler-im-Test-4685888-tabelle/suche/?start=1

http://www.testberichte.de/k/haushaltsgeraete/kaufberatung-geschirrspueler.html

Bildquellen

Artikelbild: © panthermedia.net / Andriy Popov

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.