Tagesgeldkonto für Kinder | © panthermedia.net / Randolf Berold

Tagesgeldkonto als Kindersparkonto?! Woran Sie die besten Sparkonten für Ihr Kind erkennen!

Etwas Ansparen für Kinder ist wichtig; darüber hatten wir ja auf Elternchecker.de auch bereits mehrfach geschrieben. Dabei ist es egal, ob man als Eltern, Groß- oder Pateneltern für ein oder mehrere Sprösslinge sparen möchte. Damit schafft man auf alle Fälle einen guten Grundstock beispielsweise für die spätere Ausbildung. Außerdem ist es möglich, dass man dem Kind gleich von Anfang das Sparen etwas näherbringt. Welche Geldanlage die richtige für das Kind ist, hat allerdings jeder selbst zu entscheiden. Ein Tagesgeldkonto kann hier jedoch eine gute Wahl sein.

Vorteile Tagesgeldkonto für Kinder

Das Tagesgeldkonto als Kindersparkonto ist flexibel, sicher und wird noch recht gut verzinst; außerdem sorgt der Einlagensicherungsfonds dafür, dass man das Geld auf alle Fälle zurückerhält. Wer sich vor dem Abschluss auf bekannten Fachseiten wie Kontorat ein Kindersparkonto Vergleich anschaut, erhält dazu noch die besten Anbieter zur Auswahl. Das ist nicht unerheblich! Die Leistungen schwanken von Bank zu Bank teilweise doch recht enorm.
[flexvid][/flexvid] Vergleichen ist also wichtig! Eine keinesfalls unwichtige Tatsache, da es hier um die Zukunft des eigenen Kindes, Enkel- oder ebenso Patenkindes geht. Beim Tagesgeldkonto gibt es zudem keinerlei Kursschwankungen und somit keine Verluste. Durch ein Referenzkonto, im Normalfall ein Girokonto, können zu jeder Zeit Ein- und Auszahlungen erfolgen.

Tagesgeldkonto für Kinder mit variablen Zinssatz

Wer für das Kind, Engel- oder ebenso Patenkind ein Tagesgeldkonto abschließen möchte, entscheidet sich auf alle Fälle für eine gute Geldanlage. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass es beim Zinssatz nicht um einen Festzinssatz geht. Der Zinssatz beim Tagesgeldkonto als Kindersparkonto ist variabel und wird daher von den entsprechenden Anbietern in regelmäßigen Abständen auf den derzeitigen Marktzins angepasst. Das kann für alle eine Chance, jedoch ebenso ein Risiko sein. Ob der Zinssatz fällt oder steigt, liegt an der aktuellen Marktlage. Dennoch ist und wird weiterhin das Tagesgeld eine besonders sichere Form der Geldanlage bleiben – selbst für unsere Babys und Kinder.

Tagesgeldkonto für Kinder und die Eltern

Vater und Sohn | © panthermedia.net / stockyimages

Vater und Sohn | © panthermedia.net / stockyimages

Wie bei sämtlichen anderen Kontoabschlüssen, ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos für ein minderjähriges Kind erforderlich. Sicherlich kann dieses Kindersparkonto unter dem Namen des Sprösslings geführt werden, jedoch müssen die Eltern dabei zustimmen. Selbst wenn Paten oder Großeltern ein Tagesgeldkonto für ein Neugeborenes oder Kind abschließen möchten, benötigen Sie ebenso die Einwilligung der Eltern.

Nach der Vertragsunterzeichnung bleiben die Erziehungsberechtigten verfügungsberechtigt, bis das Kind volljährig ist. Mit dem PostIdent Verfahren wird auf der entsprechenden Bank- oder einer beliebigen Postfiliale die Identitätsfeststellung durchgeführt. Hierzu sind die Personalausweise von dem Kind und einem Elternteil vorzulegen. Betrifft die Kontoeröffnung ein Baby, muss dessen Geburtsurkunde mitgebracht werden.

Tagesgeldkonto für Kinder mit Freibeträgen

Ein Tagesgeldkonto für das Kind, Enkel- oder Patenkind kann auf eigenen Namen oder zugunsten Dritter abgeschlossen werden. Hier sollte man sich allerdings im Klaren sein, dass die Zinserträge dann in den Freibeträgen desjenigen angezeigt werden, der das Tagesgeldkonto eröffnet. Erfolgt die Eröffnung des Kindersparkonto auf den Namen des Sprösslings, werden dessen Freibeträge berücksichtigt. Hierzu muss vorher ein Freistellungsauftrag für das Kind ausgefüllt werden.

Tagesgeldkonto für Kinder sinnvoll!

Tagesgeldkonto für Kinder sinnvoll | © panthermedia.net / yupiramos

Tagesgeldkonto für Kinder sinnvoll | © panthermedia.net / yupiramos

Aufgrund der niedrigen Zinsen hat das klassische Sparbuch ausgedient und ist daher als langfristige Anlageform für Heranwachsende uninteressant geworden. Das Tagesgeldkonto als Kindersparkonto bietet hier weit attraktivere Zinsen – selbst wenn der Zinssatz regelmäßig nach dem Marktniveau angepasst wird und daher ständigen Schwankungen unterliegt. Hier hat man es jedoch mit einer sicheren Geldanlage für Kinder zu tun, da der Einlagensicherungsfonds dafür sorgt, dass man in jedem Falle das Gesparte zurückerhält.

Die Flexibilität bei einem Kindersparkonto dieser Art ist hier ebenfalls gegeben, da man als gesetzlicher Vertreter jederzeit Ein- und Auszahlungen vornehmen kann. Die Eröffnung des Tagesgeldkontos von Groß- und Pateneltern ist von der Einwilligung der Erziehungsberechtigten abhängig. Zudem können die gesetzlichen Vertreter über dieses angesparte Geld verfügen, bis das Kind das 18. Lebensjahr erreicht hat.

Ein Tagesgeldkonto für ein Kind muss nicht unter den Namen desjenigen geführt werden, der das Konto eröffnet. Es ist eher vorteilhaft, dass es auf den Namen des Kindes geführt wird, damit die Zinserträge bei dessen Freibeträgen angezeigt werden. Auf das Tagesgeldkonto als Kindersparkonto kann man einen Einmalbetrag oder monatliche Beträge einzahlen. Hier empfiehlt es sich bei einem Tagesgeldvergleich für Kinder nicht nur auf unterschiedliche Zinssätze zu achten, sondern auch auf eine Mindestanlagesumme, wenn man einmalig einen höheren Geldbetrag überweisen möchte.

Insgesamt kann man also sagen, dass sich ein Tagesgeldkonto als Anlageform für Kinder, Enkel- und Patenkinder auf alle Fälle lohnt, da das gut verzinste Geld nicht nur jetzt, sondern auch in vielen Jahren verfügbar sein wird und damit zur Zukunftssicherung des Kindes beiträgt. Das sieht auch die Fachseite papa-online.com zum Thema „Geld sparen“ so. Wie siehst Du das?

About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

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