Babymilch Test, Vergleich und Erfahrung 2020

Auch wenn Stillen die bessere Option für die Gesundheit und das Immunsystem des Babys ist, ist es möglich durch industriell hergestellte Milch zum anrühren auf Stillen zu verzichten. Wenn zum Beispiel Stillen nicht möglich ist oder die Muttermilch reicht nicht aus, ist das Baby so bestens versorgt.Wenn man dann aber vor dem Regal im Supermarkt steht, kann einem die große Auswahl ziemlich verunsichern. Um das Richtige zunehmen, zeigen wir Ihnen heute die Stiftung Warentest Sieger.



Säuglinge nehmen alle guten, aber auch die schädliche Stoffe über die Milch auf. Deshalb wird bei Babymilch besonders auf die Minimierung von Schadstoffen geachtet. Die Anbieter müssen sich auch ganz genau an die strengen gesetzlichen Diätverordnung halten. Auch Stiftung Warentest folgen strenge Maßstäbe bei ihrer Schadstoffbewertung und orientieren sich daran, was technisch derzeit überhaupt möglich ist. Die Produkte wurden auf gesundheitsbedenkliche Stoffe und auch auf Rückstände von Chlorat bzw. Perchlorat, Schwermetalle, Schimmelpilzgifte (Aflatoxin) sowie mögliche Mineralölbestandteile getestet. Beruhigend ist, dass bei den Schadstoffgehalten die Stiftung Warentest in der Baby-Anfangsmilch noch mit “befriedigend” oder “ausreichend” bewerteten und die auch die gesetzlichen zulässigen Höchstgehalte noch einhielten. Sie haben somit keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen.

Babymilch Bestseller

Testsieger ist die Milasan PRE Anfangsmilch (etwa 8 Euro pro kg). Aber auch der Testsieger hat nur das Prädikat „gut“ erreicht.
Die Bebivita Anfangsmilch Pre (etwa 8 Euro pro kg) ist auf Amazon sehr beliebt und wird dort des öfteren von Eltern empfohlen. Das Preis – Leistungsverhältnis soll hier sehr gut sein. In einer Packung befinden sich jeweils 4 Packungen Babymilch zu jeweils 500 Gramm. Diese Babymilch enthält Milch und Sojabohnen als Allergene.
Nach diesen Zwei folgen Beba Pro Pre Anfangsmilch (17 Euro pro kg) und Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch Pre (etwa 17 Euro pro kg). Beide haben ebenfalls von Stiftung Warentest das Prädikat „Gut“ bekommen. Mit jeweils ca.17 Euro pro kg sind beide teurer als die Testsieger.
Sechs Säuglingsmilch-Produkte erhalten von Stiftung Warentest die Gesamtnote „Befriedigend“. Darunter auch die HIPP Bio Combiotik Pre Bio Anfangsmilch und die Milupa Pre Milumil Anfangsmilch. Wegen Schadstofffunden bekommt die Spezialnahrung HIPP HA Combiotik Pre HA das Prädikat „Mangelhaft“. Das positive ist, dass in ein paar der Anfangsmilch die sogenannte Docosahexaensäure enthalten ist. Diese Säure ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure aus Fischöl. Sie fördert nachweislich die Gehirnentwicklung und Sehfähigkeit. Die sehr erfreuliche Nachricht war, dass die Tester von Stiftung Warentest in den getesteten Produkten keine krankmachenden Keime fanden. Aber bedenkliche Stoffe wurden trotzdem gefunden. Zum Beispiel eine bedenkliche Menge an Glycidyl-Estern. Diese entstehen, wenn Fett raffiniert wird. Das Gefährliche daran ist, dass während der Verdauung das wahrscheinlich krebserregende Glycidol entsteht.



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Was ist „Pre“ und was „1-3“-Milch?

Zur kurzen Erklärung des Systems hinter „Pre“ und den Ziffern von 1 bis 3 auf der Packung der Anfangsmilch. Die Vorsilbe „Pre“ oder „1“ im Namen der Babymilch bedeutet, dass die mit „Pre“-Pulver angerührte Milch als Kohlenhydrat ausschließlich Milchzucker (Laktose) enthält. Sie wird zwar auch noch in der ausschließlichen “Milch-Zeit” gegeben, in der keine Beikost gegeben wird. Bei Startnahrung mit der Bezeichnung 1 sind zusätzlich zum Milchzucker Stärke und andere Kohlenhydrate beigemengt. Das macht die Milch dickflüssiger. Gedacht ist sie als Folgenahrung nach der „Pre“-Milch. Wenn Sie also das Gefühl haben, dass Ihr Kind mit der „Pre“-Milch nicht satt wird, können sie ohne große Bedenken umsteigen. Achtet aber dabei auf die angegebenen Mengen, damit euer Baby nicht zu viele Kohlenhydrate zu sich nimmt.
Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ihr das Gefühl habt, dass das Kleine auch von der 1-Milch nicht mehr satt wird und es sich ab dem 6. Monat im Beikostalter befindet, ist es Zeit für die Milch mit der Bezeichnung “2”. Durch die zugesetzten Nährstoffe wie Jod und Eisen ist die Milch der Muttermilch nicht mehr sonderlich ähnlich. Dieser Umstieg auf die „2“- Milch ist nicht unbedingt notwendig, wenn ihr Kind noch mit „1“- Milch satt wird. Wenn der umstieg auf „2“- Milch zusammen mit Beikost noch unklar ist, können sie das auch mit ihrem Kinderarzt besprechen.
Die Milch mit der Ziffer „3“ kann nebenbei zur Beikost gefüttert werden. Diese ist auch gut für Kinder die Laktose nicht vertragen.

Braucht mein Kind hypoallergene Nahrungen?

Es gibt aber auch „Ha“ Milch. Das ist eine hypoallergene Milch für Babys die keine Laktose vertragen. Säuglinge, deren Eltern oder Geschwister eine Allergie haben und die nicht gestillt werden, sollten sogenannte „Ha“-Nahrungen bekommen. Das Eiweiß dadrin ist in kleinere Bausteine gespalten, die nicht so stark allergieauslösend sind. Andere Milch aus Soja oder auch Kuhmilch ist nicht für die Ernährung von Säuglingen geeignet. Das Kind sollte mindestens ein Jahr alt sein, wenn es zum ersten mal andere Milch als Mutter- oder industriell hergestellte Milch bekommt.

Hier noch ein paar Hinweise, die wichtig sind:

  • Der Wechsel der Milchersatznahrung und die Bekömmlichkeit sollte genau beobachtet und gegebenenfalls nur in Absprache mit dem Kinderarzt erfolgen. Auch die Frage, ob die „Ha“ Nahrung oder das Milchpulver geeigneter ist, sollte mit dem Kinderarzt abgeklärt werden.
  • Wenn ihr Kind oft unter Blähungen, Krämpfe oder Verstopfung leidet, sollten sie die Umstellung auf Spezialnahrung mit ihrem Kinderarzt des Vertrauens reden.
  • Trinkwasser ist ein sehr sorgfältig kontrolliertes Lebensmittel, deshalb ist Leitungswasser für Säuglingsnahrung geeignet.
  • Wichtig ist, dass Fläschchen immer frisch angerührt und die Reste nicht aufbewahrt werden. Es besteht hierbei nämlich das Risiko der Keimbildung.
  • Die Milch der Industrie hat unabhängig von Marke oder Preis eine gesetzlich festgelegte Zusammensetzung an Nährstoffen. Diese ausgewogene Mischung können Sie bei eigener Herstellung nicht erreichen! Die Gefahr einer Fehlernährung ist sehr hoch, weshalb man das besser unterlassen sollte.
  • Achten sie darauf, dass beim Zubereiten der Milch alles sauber und steril ist. Die Fläschchen sollten sofort nach Gebrauch ausgewaschen werden und die Gummisauger sollten abgekocht und gelegentlich ausgetauscht werden.
  • Das Pulver sollte trocken und geschützt vor geruchsbildenden Stoffen gelagert werden.
  • Die Temperatur sollte nicht über 40°C sein, um Verbrühen und Verbrennungen zu vermeiden und es sollte die Mengenangaben der Verpackung eingehalten werden.

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Fazit

Nichts wird den Ansprüchen von Säuglingen gerechter, als die Muttermilch. Industriell hergestelltes Pulver zum Anrühren ist aber für Mütter, die Probleme mit dem Stillen haben, eine gute Alternative. Der Testsieger von Stiftung Warentest ist die Milasan PRE Anfangsmilch. Weitere gute Pulver für die Anfangsmilch sind Töpfer Lactana Bio Pre und Humana Pre Anfangsmilch.



About Tobias Neubert ©

Hallo und herzlich willkommen! Mein Name ist Tobias Neubert. Ich bin Industriedesigner und habe viele verschiedene Interessengebiete und Hobbys. Mir bereitet es Freude, andere mit meinem Know-how zu begeistern.

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