Familie mit Haftpflicht absichern | © panthermedia.net /Valentyn_Volkov

Drei Fälle des wahren Lebens, in denen eine Familienhaftpflichtversicherung hilfreich ist

Die private Haftpflichtversicherung zählt für die meisten Erwachsenen zur absoluten Grundausstattung, wenn es um die wichtigsten Versicherungen im eigenen Leben geht. Schließlich können die entstehenden Kosten bei einem potentiellen Schadensfall im ‚worst case‘ sogar bis in die Millionen ansteigen. Summen, die die meisten nicht einfach so auf dem Konto ‚rumliegen‘ haben. Angesichts dieser Summen steigen vor allem vielen Eltern die Schweißperlen förmlich auf die Stirn. Eltern kommen bekanntlich für die Schäden ihrer Kinder auf.



Abgesichert mit einer Haftpflichtversicherung:
Drei beispielhafte Fälle im Alltag

Infografik: Gut versichert? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Trotz dieser drohenden Gefahren fällt es vielen Eltern schwer, sich die potentiellen Sachverhalte aus dem täglichen Alltag (der eigenen Kinder) tatsächlich vor Augen zu führen. Was kann da schon passieren, richtig? Na so einiges! Um der Vorstellungskraft der eigenen Eltern auf die Sprünge zu helfen, stellen wir in diesem kleinen Beitrag einige der häufigsten Schadensfälle in Verbindung mit den eigenen Kindern vor. Fälle, in denen es mehr als empfehlenswert ist eine gute Familienhaftpflicht zu haben!



Der Klassiker – das eigene Kind mit dem Fußball im Garten

Unfall mit dem Fußball | © panthermedia.net /Wavebreakmedia ltd

Unfall mit dem Fußball | © panthermedia.net /Wavebreakmedia ltd

Man möchte meinen, dass Klassiker wie bspw. ‚der Fußball durch’s Fenster‘ heutzutage nur noch benutzt werden, um den Eltern dieser Welt möglichst einfache Beispiel zu geben, mit denen sie sich identifizieren können. Tatsächlich ist es aber so, dass jährlich weitaus mehr als nur 1-2 Versicherungsfälle genau dieser Art entstehen. Klingt für viele Eltern unvorstellbar, ist aber tatsächlich so. Gerade zu dieser Zeit des Jahres, wenn die Fußball-WM voll am Laufen ist, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Kinder in Deutschland, die mit ihren Freunden die Szenen des Tages im eigenen Hof nachspielen, rasant ansteigt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Kinder hierbei ab und zu ihre Kräfte unterschätzen oder gar das ein Ball mal vom Fuß abrutscht, ist recht hoch. Nachteil für die Scheiben dieser Welt: sie können bei anfliegenden Fußbällen, die ihr Ziel eindeutig verfehlt haben, leider nicht in Deckung gehen. Vorteil für den Familienvater, der zwar Stolz auf seinen Fußball spielenden Junior ist, aber durchaus weiß, dass nur Übung den Meister macht und deshalb eine passende Familienhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Der Weg zum Fußballprofi ist eben kein einfacher und ab und zu müssen eben einige Fensterscheiben dran glauben.

Mit den Kindern zu Besuch bei Freunden

Zu Besuch bei Freunden | © panthermedia.net /CandyBox Images

Zu Besuch bei Freunden | © panthermedia.net /CandyBox Images

Ein ganz anderes Szenario ist das vom wöchentlichen Besuch bei Freunden oder gar der Oma der eigenen Kinder. Was zunächst harmlos klingt – und im Großteil der Fälle sicherlich auch harmlos ausgeht – kann innerhalb von Sekunden zur echten Gefahr für den eigenen Geldbeutel werden, da viele von uns sich auch über bekannte Irrtümer, über die ihr euch bei diesem bekannten Infomagazin näher informieren könnt, nicht im Klaren sind. Eltern mit kleinen Kindern lernen mit der Zeit die eigene Wohnung bzw. das eigene Mobiliar strategisch so auszurichten, dass tobende / spielende im Haus so wenig Schaden wie möglich anrichten können. Man lernt ja schließlich aus seinen Fehlern! Leider wird diese ‚Superpower‘ nicht automatisch an befreundete Paare bzw. an die eigene Familie weitervererbt. Als Ergebnis ähneln die Wohnungen von Freunden und Verwandten, mit Blick auf den eigenen Nachwuchs, einem wahrhaftigen ‚Mienenfeld‘.

Überall lauern Gefahren in Form von Einrichtungsgegenständen, deren Zerstörung durch die eigenen Kinder mit großer Wahrscheinlichkeit den eigenen Geldbeutel belastet – und schlimmsten Fall sogar richtig hoch! Ein ruhiger Sonntag, den wir gemütlich bei unseren Freunden, mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen in der Hand verbringen, klingt für uns Erwachsene traumhaft. Für Kinder ist dieses ‚actionfreie Programm‘ aber ein wahrhaftiger Alptraum! 4 Stunden einfach nur dasitzen? Unmöglich! Da wird lieber getobt, gerauft und gekleckert was das Zeug hält. Für die Eltern sicherlich ein nervenaufreibender Zustand. Immerhin muss man sich mit der richtigen Haftpflichtversicherung für die Kinder, im Optimalfall mit einer ganzheitlichen Familienhaftpflichtversicherung, tatsächlich nur noch um die eigenen Kindern und nicht um den potentiell entstehenden Schaden sorgen.

Mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule

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Mit jedem Lebensjahr werden die eigenen Kinder reifer und vor allem selbstständiger. Zwischen dem Tag, an dem man seine Kinder noch an der Hand in den Kindergarten führt und dem Tag, an dem man seine Kinder zum ersten Mal selbstständig mit dem Fahrrad in die Grundschule fahren lässt, liegen im Normalfall nur wenige Jahre. Ganz klar: in der Regel werden den meisten Kindern in der Jugendverkehrsschule die richtigen Verhaltensweisen im Straßenverkehr mit an die Hand gegeben und auch die Eltern geben ihren Sprösslingen wichtige Tipps, wenn es um das richtige Verhalten auf dem Schulweg geht.

Aber: gerade wenn Kinder in Gruppen zur Schule fahren, kann es gefährlich werden. Hierbei werden in der Regel nämlich exzessive Gespräche über das neueste Videospiel auf dem Markt oder gar die eigenen Klassenkameraden gehalten. Und natürlich kommt an manchen Tagen auch der ‚Kampfgeist‘ in den heranwachsenden Jugendlichen hervor. Die Folge sind Wettrennen mit dem Fahrrad, bei denen es förmlich ‚um alles oder nichts‘ geht. Was nach ganz viel Spaß und einer willkommenen Ablenkung zum Schulalltag klingt, birgt leider viele Gefahren – vor allem für die Fußgänger und Radfahrer dieser Welt!

Unfall mit dem Fahrrad: mögliche Beispiele
Einmal die Entfernung falsch abgeschätzt, zur falschen Zeit zum besten Freund rübergeschaut oder gar das eigene Lenkrad ein wenig zu sehr nach rechts geneigt und schon ist es passiert! Die Kollision mit einem Fußgänger, Radfahrer oder gar einem geparkten Auto ist geschehen! Viele dieser täglichen Fälle sind dabei leider nicht mit einem kurzen Schütteln und entschuldigen abgeschlossen.

Oftmals tragen die anderen Unfallteilnehmer – geparktes Auto inklusive – Schäden davon, die ärztlich behandelt werden müssen. Je nach Ausmaß des entstandenen Schadens kann es für Familien hierbei oftmals zum finanziellen Ruin kommen, können die Schäden im Schlimmstfall doch sogar in Millionenhöhe schießen. Auch in diesem Fall schläft man definitiv ruhiger, wenn man weiß, dass man die entsprechende Familienversicherung bzw. Haftpflicht, weit vor dem ersten Schulweg mit dem Fahrrad, abgeschlossen hat.

Welche Familienhaftpflicht passt zu meiner Familienkonstellation?

Die beschriebenen Fallbeispiele zeigen deutlich, dass im Alltag mit Kindern immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Selbstverständlich sind die 3 Sachverhalte nicht die Einzigen, die im täglichen Leben zu einem versicherungsrechtlichen Schadensfall führen können. Die Liste könnte über mehrere Seiten weitergeführt werden. Bei der Auswahl der passenden Haftpflichtversicherung für die eigene (komplette) Familie, sollte man sich übrigens nicht von Pauschalaussagen leiten lassen. Zwar kann man generelle Aussagen immer ganz gut zur Orientierung nutzen, sollte vor dem endgültigen Abschluss aber unbedingt einen genauen Blick auf den eigenen Lebenssachverhalt werfen.

Beispielsweise gibt es für Kinder ab 18 Jahren besondere Regelungen bzw. Sachverhalte, in denen das eigene Kind sich aufgrund seiner Lebenssituation, trotz umfangreicher Familienhaftpflichtversicherung der Eltern, seinem Einzelfall entsprechend selbst versichern muss. So zum Beispiel bei berufstätigen Kindern ohne Ausbildung. Bei der Auswahl der passenden Familienhaftpflicht geht es also darum die eigene Situation genau zu Durchleuchten und nichts dem Zufall zu überlassen. So gibt es bei Schadensfällen rund um die eigene Familie auch keine bösen Überraschungen!


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About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

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