Babynest

Geborgen im Babynest: Ist das Nestchen nötig in der Grundausstattung?

Wird man frisch Mutter oder Vater, ist das Babynest, auch Nestchen genannt, eines der Produkte, auf die man zwangsläufig stößt. Aber was hat es mit dem Babynest eigentlich auf sich? Braucht man es unbedingt? Und was sind die Vor- und Nachteile? Diesen Fragen gehen wir hier auf den Grund!

Was ist ein Babynest?

Babynester wurden auf einer Frühchen-Station in Schweden erfunden. Sie sind mit weichen Polstern und abgerundeten Seitenwänden ausgestattet, die ein sicherheitsproportioniertes Schlafumfeld für Dein Baby schaffen. In der Mitte des Nests befindet sich eine kleine Matratze, die an der Seite Hohlräume aufweist. So wird eine einladende, wärmende Öffnung für Dein Baby geschaffen. Manche Ausführungen bestehen allerdings auch ausschließlich aus einer Bettumrandung. Sie haben aber den gleichen Effekt.

Grundsätzlich werden Babynester verwendet, um die Schlafqualität von Babys zu erhöhen. Dein kleiner Liebling hat 9 bis 10 Monate im Mutterleib verbracht und ist Begrenzungen gewohnt, die ihm sicher und vertraut sind. Um dieses Gefühl von Geborgenheit zu übernehmen, werden Babynestchen eingesetzt.

Gründe für ein Babynest

Dass Nestchen so beliebt sind, hat einen Grund. Die Vorteile von Babynestern sind nicht von der Hand zu weisen.

  • Babynester unterstützen die frühkindliche Entwicklung. Sie ahmen die vertraute, bequeme Umgebung nach. Gerade am Anfang ist es für Babys besonders wichtig, sich sicher und geborgen zu fühlen. Somit sind sie auch und gerade für Neugeborene geeignet.
  • In Gitterbetten sorgen Babynester dafür, dass sich das Baby nicht den Kopf stoßen kann. Besonders in der Nacht bewegen sich Babys schon einmal viel.
  • Darüber hinaus tragen Babynester dazu bei, Dein Baby für möglichst lange Zeit in seinem eigenen Schlafraum zu halten. Babynester sind meist kompakter als konventionelle Babybetten und können leicht in ein Elternschlafzimmer gestellt werden, um dem Baby in der Nacht eine eigene Zone zu bieten.
  • Nestchen sind leicht und transportabel. Sie können ganz einfach zu kurzfristigen Schlafplätzen werden, wenn Du mit Deinem Baby in einer anderen Umgebung, z.B. bei Freunden, übernachtest oder sie einfach nur besuchst.
  • Auch der Komfort soll nicht unerwähnt bleiben. Babynester sind für ihre Weichheit bekannt, da sie meist aus angenehmen Material gemacht und außerdem gepolstert sind.
  • Von der Größe her sind Babynester kleiner als typische Babybetten, sodass das Gefühl von Geborgenheit nicht zu kurz kommt.
  • Du kannst Dein Baby im Babynest wunderbar mitnehmen. So schaffst Du es, nebenbei etwas zu erledigen, ohne dass Du Dein Baby aus den Augen lassen musst.
  • So ein Nestchen entspricht den Bedürfnissen eines Babys, was ungemein dazu beitragen kann, die Nachtruhe zu fördern. Dein Kind schläft also besser und länger.

Risiken eines Nestchens

Über Babynestchen wird viel diskutiert. Tatsächlich gibt es einige Vermutungen, Babynester würden zum plötzlichen Kindstod führen. Diese werden von vielen Hebammen bestritten, da der Kindstod andere Ursachen hat. Trotzdem gibt es einige Dinge, die Du beachten solltest:

  • Luftaustausch: Wichtig ist, dass genug Luftzirkulation stattfindet. So kann die Sicherheit Deines Babys garantiert werden. Achte also auf ein Nestchen bzw. eine Umrandung, mit der das gewährleistet wird. Leichte und dünne Stoffe garantieren dies, Du kannst Deine Umrandungen außerdem am Kopfbereich anbringen.
  • Überhitzung: Du solltest stets im Blick haben, wie warm Deinem Baby ist. Auch hier hängt viel von der Wahl Deines individuellen Nestchens ab.
  • Erstickung: Vermeide es, unnötige Extras in Dein Nestchen mit hineinzulegen. Besonders Kuscheltiere und Kuscheldecken erhöhen das Risiko, das Du ganz einfach minimieren kannst, indem Du sie weglässt.
  • Qualität: Viele Babynestchen erfüllen diese Anforderungen, dennoch solltest Du noch einmal prüfen, ob Dein Nestchen auch eine hohe Qualität aufweist und frei von Schadstoffen ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Du auf einen atmungsaktiven, luftdurchlässigen Stoff achten solltest, der frei von Schadstoffen ist. Bist Du Dir unsicher, solltest Du das Nestchen nur am Tag verwenden, wenn Du einen Blick auf Dein Baby hast. So verhinderst Du, dass etwas passieren könnte. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit gering, dennoch solltest Du Dir darüber bewusst sein.

Umrandung mit Babynest

Umrandung mit Babynest

Ist ein Nestchen für Dein Baby nötig?

Ein Babynest ist eine perfekte Möglichkeit, Deinem Baby den nötigen Komfort und die Geborgenheit zu schenken, die es zum Schlafen braucht. Sicher fragst Du Dich, ob Du Dich nun für ein Nestchen entscheiden solltest. Es gibt Alternativen, die sich ebenso zum Schlafen eignen: Schlafsack, Babywiege oder auch Stubenwagen. Dennoch solltest Du die Vorteile eines Babynests nicht unterschätzen. Ein Babynest ist zwar kein Muss – aber viele Eltern schwärmen förmlich davon. Daher solltest Du für Dich überlegen, ob Du ein Babynest zu Deiner Erstausstattung gehören soll.

Das Babynest kurz und knapp zusammengefasst

Babynester simulieren durch ihre Umrandungen die Enge im Mutterleib. Das schafft ein vertrautes Gefühl der Geborgenheit, wodurch Babys besser schlafen können. Babynester sind außerdem sehr komfortabel, einfach zu transportieren und bieten Schutz vor Gitterstäben. Allerdings solltest Du darauf achten, dass Du ein Babynest wählst, das in Puncto Sicherheit den Anforderungen entspricht. Viele Eltern sind von dem Nestchen überzeugt. Ob Du es für Deinen Liebling brauchst, entscheidest Du allein.

FAQ zu Babynest

Wie lange soll ich das Babynest verwenden?

Viele Eltern setzen das Babynest ein halbes Jahr lang ein.

Worauf sollte ich beim Babynest achten?

Nestchen sollten aus einem luftdurchlässigen, atmungsaktiven Stoff bestehen, der nicht zu dick ist. So wird die Sicherheit Deines Babys garantiert.

Warum sind Babynester so beliebt?

Babynester ahmen gewissermaßen die Umgebung nach, die Dein Baby während der Schwangerschaft in Deinem Bauch hatte. Babys fühlen sich pudelwohl in Nestchen und schlafen daher auch besser.

Quellen

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