Früchte | © panthermedia.net /monticello

Grapefruitkernextrakt – natürliche Pflanzenkraft mit breit gefächertem Wirkspektrum

Sie gilt als wahre Vitaminbombe und ist bekannt für ihren charakteristischen bitteren Geschmack: die Grapefruit. Bekannt und berühmt ist die Zitrusfrucht vor allem aufgrund ihres hohen Vitamin C Gehalts. Daneben liefert ihr Fruchtfleisch viel Vitamin A, verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe sowie die Mineralien Calcium, Kalium und Magnesium.



Wer eine frische Grapefruit genießt, stößt zwangsläufig auf deren Kerne. Der Verbraucher sieht diese – im Übrigen genau wie die Schale der Frucht – in erster Linie als Abfallprodukt an. Wenn man die kleinen Obstkerne allerdings auf diese Eigenschaft herunterwürdigt, tut man ihnen Unrecht. Getrocknet und anschließend zermahlen und mit der Hilfe eines Extraktionsmittels aufgelöst liefern sie nämlich einen hochkonzentrierten Extrakt, der beispielsweise in Form von Grapefruitkernextrakt Tropfen von umfangreichem Wert für die Gesundheit ist.

Kleiner Kern mit geballter Mikronährstoff-Power

Grapefruit | © panthermedia.net /lecic

Grapefruit | © panthermedia.net /lecic

 

Grapefruitkerne sowie deren dünne weiße Schale enthalten eine ganze Bandbreite an essentiellen Vitaminen. Zu den wichtigsten gehören Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin A und unterschiedliche B-Komplex Vitamine.



Ein weiterer Hauptbestandteil sind die sogenannten Flavonoide. Den sekundären Pflanzenstoffen sagt man nach, eine positive Wirkung auf den Organismus zu haben, indem sie beispielsweise antioxidativ agieren. In Kurzform erklärt heißt das, dass sie den freien Radikalen, die während der Stoffwechselprozesse entstehen und nachweislich die Zellen schädigen, entgegenwirken. Die im Grapefruitkernextrakt enthaltenen Flavonoide nehmen zudem Einfluss auf die Immunabwehr im Darm. Vor Ort regen sie die Neubildung von Antikörpern an. Nicht zuletzt hemmen sie das Wachstum von Viren, Bakterien oder Schimmelpilzen.

Zu einem großen Teil – genauer gesagt fast zur Hälfte – besteht der Extrakt aus Grapefruitkernen außerdem aus Laurinsäure. Die gesättigte Fettsäure besitzt ebenfalls antibakterielle Eigenschaften und können auch gut ergänzend zu CBD Öl eingenommen werden. Daneben wird ihr ein stärkender Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System zugeschrieben.

Kein Allheilmittel aber durchaus ein gesundheitlicher Allrounder

Nein! Ein Allheilmittel ist der Grapefruitkernextrakt nicht. Dass er jedoch wertvolle Unterstützung bei einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen leisten kann, beweisen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Man attestiert ihm in diesen sogar die Wirkung als ein Antibiotikum auf pflanzlicher Basis. Seine Inhaltsstoffe sind imstande, die Zellwände von Bakterien und kleinsten Lebewesen in Form von Schimmelpilzen zu zerstören und deren Nährstoffversorgung zu kappen. Die Ergebnisse sind eine Reduzierung von bakteriellen Erkrankungen, Infektionen durch Hefepilze sowie von entzündlichen Prozessen im Inneren und Äußeren des Körpers.

Ebenfalls hilfreich kann Grapefruitkernextrakt bei Erkrankungen sein, die durch Viren hervorgerufen werden, wie beispielsweise Grippe, Hepatitis, Masern, Röteln oder Herpes Zoster. Seine Bestandteile töten die viralen Erreger ab und verhindern damit einen Ausbruch der jeweiligen Krankheit oder beschleunigen deren Abheilung.

Frucht | © panthermedia.net /SergPoznanskiy

Frucht | © panthermedia.net /SergPoznanskiy

 

Einen positiven Einfluss hat Grapefruitkernextrakt darüber hinaus bei Verdauungsproblemen, bei denen Erreger Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfallerscheinungen verursachen. Die angegriffene Darmflora wird schonend von den schädlichen Krankheitskeimen befreit und gleichzeitig gestärkt.

Weiterhin können durch den Einsatz von Mitteln mit Grapefruitkernextrakt Herz-Kreislauf-Beschwerden vermindert werden. Hierbei spielen wiederum die enthaltenen Flavonoide eine entscheidende Rolle. Die Behandlung von Bluthochdruck, hohen Cholesterin (Blutfett) Werten sowie Übergewicht sind ebenso ein Einsatzgebiet, bei dem die Bestandteile des Extrakts unterstützend wirken.

Grapefruitkernextrakt ist ungefährlich für den menschlichen Organismus und frei von bekannten Nebenwirkungen. Gleichwohl ist vor einer dauerhaften, eigenmächtigen Behandlung mit Präparaten auf der Grundlage von Grapefruitkernextrakten – unabhängig von der Beschwerdeart – stets der Fach- oder Hausarzt zu konsultieren.

Worauf ist bei einem Kauf von Grapefruitkernextrakt Tropfen zu achten?

Die häufigste Nahrungsergänzungsmittelform aus extrahierten Grapefruitkernen sind Tropfen. Bestenfalls sind deren Inhaltsstoffe laborgeprüft und biozertifiziert. Die Grapefruitkerne und -schale sollten darüber hinaus aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und die Hauptbestandteile – insbesondere die Flavonoide – höchstmöglich konzentriert vorliegen.

Gleichzeitig ist auf den ausdrücklichen Verzicht auf chemische Zusätze, wie beispielsweise künstliche Konservierungs-, Aroma- oder Farbstoffe zu achten. Ein gutes Produkt weist zudem anerkannte Qualitäts- und Prüfsiegel auf und eignet sich auch für Veganer, Vegetarier und Personen, die unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (zum Beispiel durch Gluten oder Laktose) leiden.

Welche Darreichungsformen sind noch erhältlich?

Nahrungsergänzung | © panthermedia.net /shawn_hempel

Nahrungsergänzung | © panthermedia.net /shawn_hempel

 

Neben der Tropfenform kann ein Extrakt aus Grapefruitkernen auch als Kapsel, Tabletten, Pulver oder sogar als Nasenspray zum Einsatz kommen. Insbesondere Kapseln und Tabletten haben gegenüber Tropfen den Vorteil, dass sie einfacher zu dosieren sind und der unter Umständen bittere Geschmack der Flüssigkeit ausbleibt. Allerdings wirken sie logischerweise nur im Inneren des Körpers, wohingegen Tropfen auch äußerlich angewendet werden können.

Nasensprays auf der Grundlage eines Grapefruitkernextrakts eignen sich insbesondere dazu, die auf den Nasen- und Rachenschleimhäuten angesiedelten Viren und Bakterien zu bekämpfen und damit Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten entgegenzuwirken und vorzubeugen. Ein Pulver Präparat wird in aller Regel in Wasser aufgelöst und ebenfalls oral eingenommen.

Unabhängig davon, für welche Darreichungsform man sich entscheidet, gilt es auf die korrekte Dosierung zu achten. Die Richtung hierfür gibt in erster Linie die Verzehrempfehlung des Herstellers an, die im Normalfall als Aufdruck auf der Verpackung, auf dem Produkt selbst oder als Beipackzettel zur Verfügung steht.



About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.