Cannabis-Öl | © panthermedia.net /eskymaks

Was ist Cannabis-Öl? – Einsatzmöglichkeiten und Wirkung des Öls

Cannabis in Form eines Joints kennt nahezu jeder. Doch wie steht es mit Cannabis-Öl? Nur die wenigsten haben schon einmal von Hanföl oder Cannabis-Öl gehört. Es wird sowohl aus Blüten, als auch aus den Blättern der Hanfpflanze hergestellt. Mittlerweile wird das Öl der Pflanze jedoch immer bekannter, da ihm unter anderem sogar heilende Wirkungen nachgesagt werden. Doch wie genau wirkt Hanföl und wobei kann es möglicherweise helfen?



Was genau ist Cannabis-Öl eigentlich?

Cannabis-Öl wird aus der Cannabis-Pflanze gewonnen und besteht hauptsächlich aus Cannabidiol, kurz CBD. Hierbei handelt es sich um ein Cannabinoid. In der Hanfpflanze selbst befinden sich viele hunderte Cannabinoide. Das wohl bekannteste ist THC. Doch auch, wenn es auf den ersten Blick vielleicht so scheint, ist die Verwendung von Cannabis-Öl (oder auch CBD-Öl) nicht mit dem Rauchen von Marihuana, welches THC enthält, gleichzusetzen. Wir haben hier für euch einige wichtige Informationen zum Thema Cannabis-Öl zusammengestellt. Unter anderem wird genauer beleuchtet, wie Cannabis wirkt, wie man es einsetzen kann und wie es um seine Legalität steht.

Wie wirkt Cannabis-Öl?

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Cannabis-Öl besteht, wie bereits erwähnt, zum Großteil aus dem Cannabinoid CBD. Dieser Stoff ist vor allem für seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung bekannt. Im Gegensatz zur Droge Cannabis macht Cannabis-Öl allerdings in der Regel nicht „high“, wie ihr auch auf cannabis-oel.net nachlesen könnt. Der Grund dafür ist, dass das Öl kein, beziehungsweise nur kaum THC enthält, welches für den Rauschzustand, der durch das Rauchen der Cannabis-Pflanze hervorgerufen wird, verantwortlich ist. Außerdem wirkt der Stoff CBD nicht psychoaktiv wie THC und ruft dementsprechend nicht dieselbe Wirkung wie ein Joint hervor. Im Gegenteil: Wenn das Hanföl aus kalt gepressten Hanfsamen aus biologischem Anbau besteht, enthält es in der Regel sogar sehr wertvolle Mineralien, Hanfproteine, Omega-3- und Omega-4-Fettsäuren, Carotin, Vitamin B und E.



Cannabis-Öl wirkt aufgrund seines hohen CBD- und seines geringen THC-Gehalts nicht psychoaktiv. Man wird von der Einnahme des Öls also nicht high, sofern das Öl hauptsächlich aus CBD besteht. Aus diesem Grund ist CBD-Öl, beziehungsweise Cannabis-Öl in den meisten Ländern legal, wenn auch zum Teil umstritten und streng kontrolliert (da in vielen Fällen verschreibungspflichtig). Derzeit wird es überwiegend als Ergänzungsmittel eingestuft, weshalb der Eigenkonsum in den meisten Ländern legal ist. In den USA wird sogar von Mariuhana-Flüchtlingen gesprochen, die extra in andere Bundesstaaten ziehen, um Cannabis-Öl verwenden zu können, wie ihr auch auf spiegel.de erfahrt.

Einsatzmöglichkeiten von Hanföl

Hanföl wird hauptsächlich als Ergänzungsmittel angesehen. Dem Öl werden zwar heilende und schmerzlindernde Wirkungen nachgesagt, doch es fehlen nach wie vor Studien, die belegen, dass Cannabis-Öl auch als Medikament eingesetzt und anerkannt werden kann. Es existieren allerdings Studien, die zeigen, dass CBD-Öl unter Umständen als Neuroprotektant und Antioxidant eingesetzt werden kann. Darüber hinaus werden die Einsatzmöglichkeiten von Cannabis-Öl in der Behandlung von Krebserkrankungen und Epilepsien erforscht. Es ist beispielsweise überprüft worden, ob Hanföl möglicherweise die Wirkung einer Chemotherapie unterstützen könnte.

Allerdings gestaltet sich die Forschung an Krebspatienten sehr schwierig, weshalb diese trotz vielversprechender Ergebnisse nicht so schnell vorankommt. Außerdem soll Cannabis-Öl als Mittel gegen Epilepsie eingesetzt werden können, da es die Anzahl der Anfälle reduziere. Doch auch hierbei kann kein Versprechen für eine sichere Genesung gegeben werden. Es soll allerdings schon Fälle gegeben haben, in denen eine Therapie mit Cannabidiol zumindest vorerst angeschlagen hat, wie auch swr.de berichtet.

Fazit zu Cannabis-Öl

CBD-Öl | © panthermedia.net /Martina Kovacova

CBD-Öl | © panthermedia.net /Martina Kovacova

Cannabis-Öl, das aus kaltgepressten Hanfsamen entsteht, hat in der Regel keine berauschende Wirkung. Immerhin ist in dem Öl zwar Cannabidiol, kurz CBD, enthalten. Dieses wirkt allerdings im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv, weshalb man von dem Öl nicht high wird. Bislang konnte noch nicht wirklich nachgewiesen werden, ob das Öl als Medikament in der Krebs- und Epilepsie-Behandlung eingesetzt werden kann. Dies liegt vor allem daran, dass es wenige bis gar keine Studien gibt, die die Wirkung an echten Patienten belegen. Dennoch ist CBD-Öl für seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung bekannt. Ob sich das Öl in Zukunft als Medikament in Deutschland und anderen Ländern durchsetzt und als echte Alternative herausgestellt wird, bleibt abzuwarten.



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About Simon Schröder

Simon ist ein begeisterter Vater. Durch seine frühere Arbeit in einer Behörde kennt er zudem viele staatliche Leistungen und schreibt gerne über die Möglichkeiten wie man Kindergeld, Elterngeld oder Kinderzuschlag beantragen kann. Darüber hinaus ist er ein Technik-Fan und hat durch seinen Sohn schon viele Babyartikel testen dürfen. Auf Elternchecker.de teilt er seine Erfahrungen zu den Kinderprodukten und freut sich über jedes Feedback.

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