Kind im Buggy | © panthermedia.net / AGLPhotoproduction

Buggy Test 2015

Lässt sich ein Kinderwagen zusammenklappen und in nahezu jedem Auto transportieren, handelt es sich in der Regel um einen Buggy und nur die wenige Eltern vermuten, dass der Buggy bereits auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblickt und bereits 1170 seinen Anfang nahm. Die ursprünglichen Verwendungszwecke von Kinderwagen sollen für unseren Test aber keine weitreichende Rolle spielen. Wir wollen eher die aktuellen Trends und Buggys miteinander vergleichen. In der Folge stellen wir die Sieger unseres Buggy Test 2015 vor und werfen dabei einen Blick auf die Ergebnisse der Stiftung Warentest.

Buggy Test der Stiftung Warentest

Zugegebenermaßen ist die letzte Überprüfung der Stiftung Warentest schon ein paar Jahre alt. Doch soll uns diese Analyse bei der Auswahl und Gegenüberstellung der aktuellen Modelle helfen. Stiftung Warentest hatte sich 15 Buggys vorgenommen und auf Herz und Nieren getestet. Leider mussten die Tester bei 10 Modellen Weichmacher und Schadstoffe in den Griffen und Textilien feststellen. Auch in den Schutzbügeln und Polstern waren die gefährlichen PAK-Verbindungen enthalten.

Selbst wenn es bisher noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber gibt, ob diese Mittel wirklich dauerhaft schadhafte Wirkungen auf Menschen haben, wollen wir unsere Kinder mit diesen Mitteln nicht in Verbindung bringen. Im Test standen sich die Hersteller von 13 Buggys für Kinder ab sechs Monate sowie von zwei so genannten Stadtwagen, die über eine Liegeaufsatz für Kleinkinder verfügen, gegenüber. Von 45 €-930 € war alles dabei.

Das sind die „Testsieger“ der Stiftung Warentest

Der „eigentliche“ Testsieger der Stiftung Warentest war der Peg Pérego Pliko lite (auch wenn er eine sehr gute Bewertung knapp verfehlte). Für 179 € nutzen Ihre Kinder eine bequeme Sitzfläche, die sich jedoch nicht verstellen lässt. Auf der Fachseite buggytest.info kommt man dagegen im aktuellen Buggy Test zum Ergebnis, dass der Maclaren WSE07042 Techno XT Buggy auf Platz 1 gehört. Preislich liegen wir hier bei knapp über 300 Euro und er wirkt auf den ersten Blick etwas „stabiler“. Im Mittelfeld kommen Sie mit dem Kinderwagen von Herlag und Esprit für 112-150 € an. Preisbewusste Mütter entscheiden sich für den Graco CitiSport für gerade einmal 104 €. Besonders kostenintensiv fiel der Stokke Xplory Stadtwagen mit 930 € im Test auf.
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Folgende Buggys erhielten im Hinblick auf die Schadstofffreiheit gute Ergebnisse:

  • Peg Pérego Pliko lite
  • Graco CitiSport 6474
  • Tchibo (A) TCM 223165
  • Mini Star by Hauck 131558 Pluto

Komfortabel und leicht vorstellbar mit einem annehmbaren Gewicht: Das waren die Anforderungen der meisten Eltern, die sie an einen funktionstüchtigen Buggy stellen. Beim Kauf sollten Sie die Produktdetails aufmerksam studieren und ausschließlich den Kinderwagen auswählen, der mit einem annehmbaren Gewicht, verstellbaren Sitzen und Fußrasten überzeugt.

Geländetaugliche Sportwagen auf schwierigem Untergrund

An dieser Stelle sei vermerkt, dass die Buggys nur bedingt geländetauglich sind. Der Großteil der Modelle bietet für diese Zwecke einfach zu kleine Räder. Sind Sie auch abseits asphaltierter Wege unterwegs oder gehen regelmäßig Joggen, sollten Sie einen Sportwagen kaufen, der über entsprechend große Reader verfügt und Ihnen sicheren Halt bietet. Einen entscheidenden Vorteil bieten die kleinen und wendigen Sportwagen, denn sie lassen sich im Handumdrehen zusammenklappen und im Kofferraum überallhin transportieren. Hier fallen die geräumigen Kinderwagen zumeist mit einem enormen Platzverbrauch auf. Gerade für die kurzen Strecken zwischendurch, für den Urlaub und für den Besuch bei den Großeltern bieten sich die wendigen Buggys an. Sie leisten über viele Jahre gute Dienste, wenn sie mit der Größe des Kindes wachsen.

Konsequenter Verzicht auf Schadstoffe bei der Herstellung

Wir haben für Sie einen Tipp beim Kauf eines passen Buggys: Schnuppern Sie doch einfach an den Textilien und an den Griffen, fällt Ihnen ein starker, ungewöhnlicher Geruch auf? Finger weg! Es besteht die Gefahr, dass auch dieser Kinderwagen mit Schadstoffen belastet ist. Im Zuge der letzten Jahre rücken immer mehr Hersteller wie naturkind in den Fokus, da sie vollständig auf Schadstoffe oder künstliche Inhaltsstoffe bei der Herstellung ihrer Produkte verzichten.

Fazit

  • In den letzten Jahren hat sich die Branche der Kinderwagen und Sportwagen entwickelt. So bieten die Hersteller mittlerweile kombinierte Sportwagen, die sich auf unterschiedliche Sitzpositionen einstellen lassen.
  • Sie sollten im Zusammenhang mit der Herstellung vor allen Dingen auf die Hersteller zurückgreifen, die auf Schadstoffe verzichten. Unangenehme Gerüche, die direkt in die Nase steigen, sind ein erstes Indiz für bedenkliche Inhaltsstoffe.
  •  Werfen Sie vor dem Kauf einen Blick auf das Gewicht eines Kinderwagens, vor allem wenn es ins Gelände geht und Sie einen Buggy auch im Auto mitnehmen wollen.
  •  Der Großteil der Eltern greift heute zu Kinderwagen, die sich im Rückenbereich und im Fußbereich variabel verstellen lassen und so über viele Jahre hinweg mitwachsen.

https://www.test.de/Buggys-Schadstoffe-in-Griffen-und-Bezuegen-1390037-1390035/
http://www.testberichte.de/kinderwagen/563/kinderwagen/buggy-kinderwagen.html

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